Möchten Sie zur mobilen Ansicht wechseln?
Ja Nein

Fußball
Berichte und Interviews rund um den Fußball der Ersten und Zweiten Bundesliga

MOPOSportFußball
Empfehlen | Drucken | Kontakt Datum: 

Freiburg siegt: 1:2-Pleite: Hertha am Abgrund

Enttäuscht: Der Berliner Pierre-Michel Lasogga.
Enttäuscht: Der Berliner Pierre-Michel Lasogga.
 Foto: Bongarts/Getty Images

Für Hertha BSC und Altmeister Otto Rehhagel rückt der Abgrund immer näher.

Mit einem 1:2 (0:1) gegen die Breisgauer bleibt Aufsteiger Berlin vier Spieltage vor Saisonende der Fußball-Bundesliga weiter auf einem Abstiegsplatz, die Hoffnung auf Rettung geht gegen Null. Freiburg hat mit dem siebten Spiel ohne Niederlage nacheinander nun hingegen bereits sechs Punkte Vorsprung auf Relegationsplatz 16.

Bedanken konnten sich die Gäste am Dienstag bei Hertha-Profi Roman Hubnik, der der Streich-Elf mit zwei Geschenken den Weg ebnete. Das 0:1 erzielte er per Eigentor selbst (8. Minute), den zweiten Treffer durch Sebastian Freis (67.) begünstigte er stümperhaft.

Als dem Tschechen selbst in der 81. Minute dann der Anschlusstreffer gelang, keimte vor 45 778 Zuschauern noch einmal Hoffnung auf - vergeblich. Zu allem Überfluss verletzte sich Hubnik auch noch am Knöchel.

Rehhagel hatte die selbe Startelf wie beim jüngsten 0:0 in Gladbach in die „Entscheidungsschlacht“ geschickt. „Unsere Tabellensituation ist eindeutig, wir alle wissen, dass wir uns keine Ausrutscher mehr erlauben dürfen“, hatte Hertha-Präsident Werner Gegenbauer vor dem Anstoß nochmals auf die prekäre Lage seines Clubs aufmerksam gemacht.

Auch Trainer-Oldie Rehhagel hatte den Abwärtstrend trotz vieler Maßnahmen und konsequenter Abschottung seines Teams nicht stoppen können - Rettung ist kaum noch in Sicht.

Auch gegen die nach der Winterpause erstarkten Freiburger lief von Beginn an alles gegen die Hausherren. Schon die erste Offensivaktion der Gäste führte zum Erfolg - und das auf kuriose Weise: Garra Dembelé brachte eine eher harmlose Eingabe vor das Berliner Tor. Hubnik lenkte den Ball vom Elfmeterpunkt unglücklich ins eigene Gehäuse - schon Eigentor Nummer zwei für den Tschechen in dieser bisherigen Berliner Katastrophen-Saison.

Die jungen Freiburger spielten mit dem Selbstbewusstsein von 14 Punkten aus den letzten sechs ungeschlagenen Spielen frech und unbekümmert auf. Dembelé hätte nach schönem Doppelpass schon zehn Minuten nach der Führung erhöhen können, traf aber aus bester Position nur die Latte. Und gegen den durchgebrochenen Jonathan Schmid rettete Thomas Kraft mit toller Reaktion (30.).

Hertha mühte sich, trug aber sichtbar schwer an der psychischen Last, unbedingt gewinnen zu müssen. Zwar war der Willen bei den Hauptstädtern zu erkennen, ein Konzept vor allem in der Offensive aber nicht. Rehhagel beobachtete mit verschränkten Armen lange Zeit fast reaktionslos das Spiel seiner Profis, dem System und Genauigkeit fehlte. Es dauerte letztlich bis zur 44. Minute, ehe Hertha die erste Chance verbuchte: Raffael köpfte eine Freistoßflanke kläglich vorbei.

Nach der Pause intensivierten die Berliner ihre Bemühungen. In der 57. Minute kam Ben-Hatira zum Abschluss, aber Oliver Baumann parierte problemlos - das war der allererste Schuss aufs Tor der Breisgauer.

Hertha wurde stärker, verpasste bei einem Schuss von Lasogga nur knapp den Ausgleich - und fing sich fast postwendend Gegentor Nummer zwei. Im Mittelpunkt stand wieder Hubnik, der im Anschluss an einen weiten Abschlag amateurhaft in den Zweikampf mit Freis ging. Der SC-Stürmer spitzelte dem Tschechen den Ball vor der Nase weg, umkurvte Schlussmann Kraft und schob zum 2:0 ein. Das Anschlusstor kam zu spät, Hertha konnte die Pleite nicht mehr verhindern.

Weitere Meldungen Fußball
HSV-Bosse Didi Beiersdorfer (l.) und Peter Knäbel. Der HSV steht im Transfer-Ranking sogar vor BVB und Wolfsburg.

Na sieh mal einer an: Der HSV steht unter den Top Fünf der Bundesliga. Zumindest wenn es um die Transferausgaben in diesem Sommer geht.  mehr...

Die Fans des HFC Falke füllen zukünftig die Tribünen im Amateur-Fußball.

Am Tag der Ausgliederung der Fußballabteilung kehrten sie dem HSV den Rücken. Nun fangen die selbsternannten Fan-Idealisten des HFC Falke ganz unten an. Vorbild ist ein Club aus Manchester mit vielen Parallelen. Ziel der „Falken“ ist die Oberliga. Ihr auserkorenes Ziel: Fußball fernab des Kommerzes.  mehr...

Die Dortmund-Stars feiern das Tor von Jonas Hofmann (rechts).

Im Hinspiel der Europa-League-Qualifikation hat der BVB mit 1:0 beim österreichischen Außenseiter gewonnen. Das Tor des Tages erzielte Jonas Hofmann.  mehr...

comments powered by Disqus

Aktuelle HSV-Videos
Abnehmen mit Fitmio

Zur mobilen Ansicht wechseln