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Franken siegen: Pekhart und Didavi wirbeln Hoffenheim auseinandner

Starkes Offensivduo: Tomas Pekhart (links) und Daniel Didavi trafen für die Franken.
Starkes Offensivduo: Tomas Pekhart (links) und Daniel Didavi trafen für die Franken.
Foto: Bongarts/Getty Images

Im Transferpoker um Nationaltorhüter Tim Wiese hat 1899 Hoffenheim keine Werbung in eigener Sache betreiben können. Die Kraichgauer verloren ihr letztes Saison-Heimspiel mit 2:3 (1:2) gegen den 1. FC Nürnberg und verabschiedeten sich mit der zwölften Niederlage in der laufenden Spielzeit von den heimischen Fans.

Vor 30.150 Zuschauern besiegelten Doppeltorschütze Tomas Pekhart (9., 71.) und Daniel Didavi (45.) den ersten Sieg der Nürnberger über Hoffenheim im siebten Anlauf.

Andreas Beck (22.) hatte für den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich gesorgt und darüber hinaus Edson Braafheid (88.) für die Gastgeber getroffen. Die Franken, die den Klassenerhalt seit dem vergangenen Spieltag endgültig sicher hatten, überflügelten die Kraigauer in der Tabelle und stehen nun auf einem einstelligen Platz.

Ausgerechnet Hoffenheims Keeper Tom Starke avencierte mit seinem Patzer beim ersten Gegentreffer zur tragischen Figur. Einen eher harmlosen Fernschuss von Didavi boxte der im Blickpunkt stehende 1899-Schlussmann Gästestürmer Pekhart genau vor die Füße.

Starke war vor dem Anpfiff noch von den eigenen Fans gefeiert worden, nachdem in dieser Woche über eine bevorstehende Verpflichtung von Nationaltorhüter Wiese von Werder Bremen zur neuen Saison spekuliert worden war. Der 31-jährige Starke hat in Hoffenheim noch einen Vertrag bis 2013, würde bei einem Wiese-Transfer, über den wohl Anfang der Woche entschieden wird, aber ins zweite Glied rücken.

Die Anhänger verziehen Starke allerdings den Fehler und bauten ihn mit Sprechchören immer wieder auf. Die zunächst gute Leistung der überlegenen Hausherren wurde belohnt, als Kapitän Beck nach Vorarbeit von Spielmacher Knowledge Musona zum verdienten Ausgleich traf. Danach versäumten es die Gastgeber aber mehrfach in Führung zu gehen. Boris Vukcevic traf nur den Pfosten des FCN-Gehäuses (26.).

Die Fahrlässigkeit wurde bestraft, als Didavi nach Vorarbeit von Markus Feulner für die erneute überraschende Führung der Nürnberger sorgte. Es war das achte Tor im neunten Spiel von Offensivkraft Didavi, der nach der Saison wohl zum VfB Stuttgart zurückkehren wird. Nach dem Wechsel stand erneut Starke im Blickpunkt. Diesmal behielt er allerdings kühlen Kopf und entschärfte einen Schuss von Albert Bunjaku (50.).

Auch sein aufmerksames Gegenüber Raphael Schäfer musste nur rund zehn Minuten später gegen Vukcevic sein ganzes Können aufbieten. In die Drangphase der Hoffenheimer fiel dann das neunte Saisontor von Pekhart zur Vorentscheidung.

Bei den Kraichgauern konnten mit Abstrichen Musona und Sejad Salihovic überzeugen. Schlussmann Schäfer und Didavi verdienten sich bei den Franken die Bestnoten.

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