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Drei Bayern gesperrt: Löw: Eine blöde Regel

Gesperrt: Holger Badstuber
Gesperrt: Holger Badstuber
 Foto: dapd

Die Sperren von Holger Badstuber, Luiz Gustavo und David Alaba im Champions-League-Finale in der eigenen Allianz-Arena haben nach dem Erfolg des FC Bayern München in Madrid die Diskussion über eine Streichung von Gelben Karten im laufenden Wettbewerb angeheizt.

„Diese Regelung ist einfach blödsinnig“, sagte am Donnerstag Bundestrainer Joachim Löw. „Nach der Gruppenphase müssten die Gelben Karten weg sein“, forderte auch Bayern-Präsident Uli Hoeneß. Für die betroffenen Spieler sei die Sperre im Endspiel „eine Katastrophe“, erregte sich Hoeneß.

Auch der FC Chelsea muss im Finale am 19. Mai in München drei Akteure wegen Gelb-Sperren ersetzen. Die Spieler Ramires, Raul Meireles und Branislav Ivanovic waren im Halbfinal-Rückspiel beim FC Barcelona verwarnt worden.

Außerdem fehlt dem Club aus London gegen den FC Bayern Kapitän John Terry, der die Rote Karte sah. „Auf beiden Seiten fehlen sieben von den besten Spielern in einem Finale - das kann ja nicht im Sinne des Fußballs sein“, kommentierte Löw.

Besonders Alaba traf die Karte hart. Schließlich zeigte er ein großartiges Spiel und verwandelte den Elfer todsicher. „Ich bin Gott sehr dankbar, dass ich die noch dazu hatte und die Nerven, ihn reinzumachen“, erklärte der Bayern-Star.

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