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Bayern-Star versagt: Sündenbock Robben: Abseits aufgehoben, Elfer verballert!

Ein enttäuschter Arjen Robben nach dem Schlusspfiff.
Ein enttäuschter Arjen Robben nach dem Schlusspfiff.
Foto: Bongarts/Getty Images

Bayerns Traum vom Triple – seit Mittwochabend ist er wohl geplatzt. Den Meistertitel können die Münchner abschreiben, entsprechend dick war die Luft. Bastian Schweinsteiger marschierte ungeduscht in den Mannschaftsbus. Präsident Uli Hoeneß wurde von den BVB-Fans mit hämischen „Auf Wiedersehen“-Gesängen bedacht.

Die größte Wut der Münchner zielte auf Arjen Robben. Der Holländer, der eh kaum ins Spiel fand, stand beim entscheidenden Tor von Robert Lewandowski als letzter Mann hinten drin und hob den Arm, um Abseits zu reklamieren – doch leider war es das nicht.

Kurz vor dem Ende hatte er dann die dicke Chance, das Rennen um die Schale per Elfmeter (BVB-Keeper Roman Weidenfeller hatte Robben von den Beinen geholt) noch mal offen zu halten – doch sein lächerlicher Strafstoß war leichte Beute für Weidenfeller.

Ehrenpräsident Franz Beckenbauer tobte bei „Sky“: „Wenn ich Trainer gewesen wäre, hätte der nicht geschossen. Es ist Gesetz, dass der Gefoulte nicht schießt. Das steht ihm nicht zu. Es gibt genug Spieler wie Schweinsteiger oder Kroos, die platziert schießen können. Das war ja eine Rückgabe.“

Und selbst Robben fehlten nach dem verschossenen Elfer die Worte. „In so einem Moment, das ist bitter. Ja, das ist peinlich“, sagte der Bayern-Star und gratulierte dem BVB schon einmal zur Schale: „Dortmund hat einen Riesenschritt gemacht. Wir können fast sagen, dass sie Deutscher Meister sind.“

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