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3:0-Erfolg: Bayern siegen auch in Mainz souverän

Bastian Schweinsteiger gratuliert Thomas Müller zu seinem Treffer.
Bastian Schweinsteiger gratuliert Thomas Müller zu seinem Treffer.
Foto: dpa

Bayern München hat sich auf seiner einsamen Titeljagd auch vom FSV Mainz 05 nicht aufhalten lassen und die Verfolger aus Leverkusen und Dortmund gehörig unter Druck gesetzt. Durch das 3:0 (1:0) in Mainz baute das Team von Trainer Jupp Heynckes seinen Vorsprung in der Tabelle vorübergehend auf 14 Punkte aus und stellte mit dem neunten Auswärtssieg ohne Gegentor einen Bundesliga-Rekord auf.

Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund nehmen sich zudem im direkten Duell am Sonntag gegenseitig die Punkte weg. Nationalspieler Thomas Müller erzielte in der 41. Minute mit seinem elften Saisontor die Führung für die Bayern.

Nach einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit legte Mario Mandzukic mit seinen Saisontreffern 13 und 14 nach (50./57.). Allerdings hätten die nun seit elf Spielen ungeschlagenen Münchner auch in Rückstand geraten können - die aggressiv spielenden Gastgeber waren in der ersten Halbzeit über weite Strecken ebenbürtig.

Vor 34.000 Zuschauern in der ausverkauften Coface-Arena begann der souveräne Herbstmeister zwar erwartet dominant, ohne aber die Mainzer Defensive um den „Bald-Bayern“ Jan Kirchhoff vor große Probleme zu stellen.

Die Gastgeber erfüllten Tuchels Vorgabe, „über sich hinauszuwachsen“ zunächst recht gut und gingen mit einer hohe Aggressivität ins Spiel, die die Offensivabteilung der Bayern immer wieder aus dem Konzept brachte.

So hatten auch die Mainzer die erste gute Gelegenheit der Partie. Nach einem von Kirchhoff verlängerten Eckball musste Nationalspieler Bastian Schweinsteiger in höchster Not klären, der Nachschuss von Shawn Parker ging nur knapp rechts am Tor von Manuel Neuer vorbei (17.).

In der Folge verhinderte die zunehmende Härte im Mainzer Spiel das sonst so sichere Passspiel der Bayern. Nach 37 Minuten hatte Youngster Yunus Malli die Mainzer Führung auf dem Fuß - erfolgreich waren dann aber die enorm effizienten Gäste.

Toni Kroos setzte mit einem starken Pass Müller in Szene, der FSV-Torwart Christian Wetklo umkurvte und die erst zweite Torchance eiskalt nutzte. Zwei Minuten zuvor hatte Wetklo sicher gegen Javi Martinez gehalten.

Nach der Pause reagierte Tuchel und brachte Offensivspieler Marcel Risse für Malli, was das Angriffsspiel seiner Elf zunächst aber nicht beleben konnte. Im Gegenteil sorgte Mandzukic nach Vorarbeit des rechtzeitig für die Partie genesenen David Alaba für das 2:0 der Gäste, eher er sieben Minuten später sogar noch nachlegte.

Mit zunehmender Spieldauer hatten die routinierten Bayern immer weniger Mühe mit den nur noch zaghaften Angriffsbemühungen der Rheinhessen. Mandzukic hätte sogar noch erhöhen können - Wetklo hatte den Flachschuss aber sicher (71.). Dank der klaren Überlegenheit gönnte Heynckes seinen Edelreservisten Mario Gomez und Arjen Robben nach 75 Minuten noch etwas Spielpraxis.

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