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2:1-Sieg in Bremen: Ribéry reicht Robben die Friedensfaust

Haben sie sich wirklich wieder lieb? Franck Ribéry und Arjen Robben nach dem Siegtor des Franzosen.
Haben sie sich wirklich wieder lieb? Franck Ribéry und Arjen Robben nach dem Siegtor des Franzosen.
 Foto: dpa

Ein Haken, eine Körpertäuschung, dann war Aleksandar Stevanovic abgeschüttelt. Ein Blick, ein Schuss, der Ball rauschte zum 2:1 ins lange Ecke. Und Franck Ribéry wusste, was er zu tun hatte. Der Franzose marschierte zur Ersatzbank, um sich dort mit Arjen Robben „abzufausten.“

Am Dienstag hat Ribéry noch in der Halbzeitpause des Champions-League-Spiels gegen Madrid den Holländer in der Kabine attackiert, der Franzose soll zu einer Geldstrafe von 50000 Euro verdonnert worden sein, gestern die Friedensgeste der Streithähne. Bayern-Trainer Jupp Heynckes war begeistert: „Das war eine großartige Geste von Franck. Die Szene spricht für sich.“

Die Exzentriker haben sich also wieder lieb. Und wieder einmal durften die Bayern einen Sieg in der letzten Sekunde bejubeln. Erst der Gomez-Treffer gegen Real in der 90. Minute, nun das Ribéry-Tor in der Schlussminute.

„Wir hatten schon in der ersten Halbzeit hochkarätige Tormöglichkeiten, haben sie aber verpasst. Dann ist Qualität eingewechselt worden. Es ist immer wichtig, mit einem Sieg in das Spiel gegen Real zu gehen“, sagte Manuel Neuer.

In der Tat dauerte es etwas, ehe der Bayern-Motor Fahrt aufnahm. Nachdem Naldo die Gastgeber in Führung gebracht hatte, schickte Heynckes mit Kroos, Ribéry und Gomez drei Stars von der Bank aufs Feld. Prompt wurde der Bayern-Druck größer.

Doch zunächst schlug wieder Naldo zu. Der Innenverteidiger schob eine Ribéry-Flanke jedoch ins eigene Tor. „Die Einwechslungen haben unser Spiel positiv beeinflusst. Es war ein wichtiger Sieg für die Moral. Wir fahren sehr selbstbewusst und zuversichtlich nach Madrid, weil wir auswärts in der Lage sind, immer ein Tor zu erzielen. Ich bin optimistisch für Madrid und meine Spieler sind es auch“, sagte Heynckes.

Durch die Niederlage ist Werder im Kampf um die Europa League wieder unter Druck. Entsprechend gereizt reagierte Trainer Thomas Schaaf. „Das ist doch alles so was von Wurst. Durch die Niederlage ist es nicht besser geworden.“

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