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2:1-Sieg dank Ronny: Herthas Sieges-Serie hält in Cottbus

Ronny (l.) kämpft mit Cottbus-Spieler Nicolas Farina um den Ball.
Ronny (l.) kämpft mit Cottbus-Spieler Nicolas Farina um den Ball.
Foto: Bongarts/Getty Images

Hertha BSC bleibt in der 2. Bundesliga Halbzeit-Meister Eintracht Braunschweig auf den Fersen. Brasilianer Ronny schoss die Berliner in der 84. Minute zum Sieg über Cottbus.

Hertha hält mit dem 2:1 (1:0)-Erfolg zum Abschluss der Hinrunde weiter auf Kurs Richtung direkter Wiederaufstieg.

„Ich bin natürlich stolz auf Ronny, aber auch auf die gesamte Mannschaft, wie sie die Aufgabe heute gelöst hat“, sagte Trainer Jos Luhukay, dessen Team nun seit 15 Spielen ohne Niederlage ist. Die Führung für die Gäste hatte Peer Kluge (16.) erzielt. Für Energie hatte Dennis Sørensen (54.) zwischenzeitlich ausgeglichen, ehe Ronny den Erfolg mit seinem achten Saisontreffer sicherstellte.

Die Lausitzer (28 Punkte), die zuvor dreimal hintereinander zu Hause gewonnen hatten, sind als Tabellenvierter nun schon acht Punkte hinter dem Zweiten Hertha (36) und vier Zähler hinter dem 1. FC Kaiserslautern, der auf Relegationsplatz drei steht.

„Das haben wir nicht verdient“

In einem zerfahrenen Spiel fanden die Gastgeber nicht zu ihrer bekannten Heimstärke: Fehler und Unkonzentriertheiten hemmten das Spiel der Cottbuser vor 13 070 Zuschauer. Auf der Gegenseite setzte Ronny, der trotz seiner Knieprobleme auflaufen konnte, seine Berliner Mitspieler immer wieder geschickt in Szene. Zunächst scheiterte noch Ben Sahar. Danach konnte Energie-Torwart Thorsten Kirschbaum einen Schuss von Berlins Kapitän Peter Niemeyer nicht festhalten, Kluge drückte den Ball per Kopf über die Linie.

Der Israeli Sahar vergab kurz nach dem Wechsel nach einem erneuten Fehlgriff von Kirschbaum aus Nahdistanz die Chance zum zweiten Berliner Tor. Über viel Kampf und Hektik schafften es die Cottbuser, Hertha zumindest in einigen Szenen zu fordern. Und nach einer Freistoßflanke von Marco Stiepermann schaltete der Däne Sørensen schneller als alle Berliner und köpfte platziert ein.

Den Gästen, die ohne den kolumbianischen Stürmer Adrian Ramos (grippaler Infekt) antraten, fehlten Genauigkeit und Durchschlagskraft - bis Ronny aus 18 Metern mit einem Gewaltschuss traf. „Das war bitter. Das haben wir nicht verdient“, klagte Cottbus' Mittelfeldspieler Marc Andre Kruska.

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