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2:0 gegen Hannover: Später Petersen-Doppelpack entscheidet Nordderby

Doppel-Torschütze Nils Petersen jubelt über seine Tore kurz vor Schluss.
Doppel-Torschütze Nils Petersen jubelt über seine Tore kurz vor Schluss.
 Foto: dpa

Mit zwei späten Treffern hat Nils Petersen Werder Bremen zum Befreiungsschlag verholfen. Die Leihgabe von Bayern München erzielte in der 85. und 88. Minute innerhalb von 155 Sekunden die Tore zum 2:0 (0:0) im Nordderby gegen Hannover 96.

Für die Bremer Grün-Weißen war es gegen den Europa-League-Teilnehmer ein hochverdienter Sieg. 96 kassierte die fünfte Auswärtsniederlage in Folge.

Die Platzherren hätten schon in der zweiten Minute in Führung gehen können. Ein Kopfball von Innenverteidiger Assani Lukimya landete auf der Oberkante der Latte.

Acht Minuten später rettete der Keeper in höchster Not bei einem halbhohen Schuss von Zlatko Junuzovic. Die stark ersatzgeschwächten Gäste standen in dieser Phase sehr tief und konnten sich kaum aus der Umklammerung der Gastgeber befreien. Zudem verlor Hannover Mohammed Abdellaoue nach einem Zusammenprall mit De Bruyne durch Verletzung.

Nach dem Seitenwechsel dominierte das Team von Coach Thomas Schaaf weiter, die Kombinationen allerdings liefen nicht mehr so flüssig. Dennoch hatte Lukimya die Führung auf dem Fuß, schoss aber zu hoch (55.).

In der 69. Minute vergab Ekici freistehend. Nach einem Kopfball von Sokratis rettete Manuel Schmiedebach auf der Linie für den geschlagenen Nationaltorwart Zieler (76.).

Dann kam der große Auftritt von Petersen: Zunächst verwertete er eine Vorarbeit von Eljero Elia, dann traf er aus 14 Metern mit einer Direktabnahme.

„Es gibt keine Diskussion darüber, ob dieser Sieg verdient war“, sagte der Bremer Trainer Thomas Schaaf. „Wir haben in der zweiten Halbzeit konstant Druck aufgebaut. Es wäre furchtbar gewesen, wenn die Tore nicht gefallen wären.“

„Wir haben Werder zu wenig entgegenzusetzen gehabt“, gab Hannover Mittelfeldspieler Jan Schlaudraff zu.

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