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2. Liga kompakt: Braunschweig auf Bundesliga-Kurs – Köln siegt gegen Aue

Dogan köpft zum 2:0 für Braunschweig ein.
Dogan köpft zum 2:0 für Braunschweig ein.
 Foto: dpa

Eintracht Braunschweig befindet sich auch nach der Winterpause auf Kurs Erstklassigkeit. Mit dem 2:1 (1:0)-Sieg am Samstag beim SC Paderborn festigte das Team von Coach Torsten Lieberknecht die Tabellenführung in der 2. Fußball-Bundesliga.

Oliver Petersch (9. Minute) und Deniz Dogan (74.) erzielten vor 10 709 Zuschauern in Paderborn die Tore für die Gäste. Für die Paderborner, die bereits ihre letzten vier Spiele vor der Winterpause verloren hatten und den Sturz in die Abstiegszone befürchten müssen, traf Thomas Bertels (90.+2).

Braunschweig kontrollierte im ersten Abschnitt die Partie und profitierte vom schnellen Führungstreffer. In seinem ersten Saisoneinsatz nach fast einjähriger Verletzungspause traf Petersch mit einem platzierten Schuss aus 16 Metern. Orhan Ademi (38.) verpasste nach guter Einzelleistung die Möglichkeit, die Führung vor der Pause auszubauen.

Paderborn wirkte verunsichert und fand lange nicht zu seinem Rhythmus. Erst in der 68. Minute sorgte ein Freistoß von Alban Meha für Gefahr. Dogan baute die Braunschweiger Führung schließlich aus, Bertels gelang nur noch der Anschlusstreffer.

Köln siegt trotz Pezzoni-Treffer

Der 1. FC Köln hat die angekündigte Aufholjagd in der 2. Fußball-Bundesliga gestartet. Im ersten Match nach der Winterpause feierte die Mannschaft von Trainer Holger Stanislawski am Samstag einen 2:1 (1:0)-Sieg gegen Erzgebirge Aue und verkürzte vorerst den Rückstand zum dritten Tabellenplatz auf drei Punkte.

Vor 41 800 Zuschauern waren Dominik Maroh (4. Minute) und Christian Clemens in der Nachspielzeit (90.+2) für die Hausherren erfolgreich. Ausgerechnet Pezzoni war in seinem ersten Einsatz für Erzgebirge Aue der zwischenzeitliche Ausgleich (79.) gelungen. Nach Mobbingattacken aus dem Umfeld des 1. FC Köln war der Vertrag mit Pezzoni im vergangenen August in der Domstadt aufgelöst worden. In der Winterpause hatte er sich Aue angeschlossen.

„Die Rückkehr nach Köln war schön. Ärgerlich aber, dass wir verloren haben“, sagte Pezzoni. Nach seinem Treffer hatte er auf ausgedehnten Jubel verzichtet: „Ich habe bewusst nicht gejubelt. Das gehört sich nicht, denn ich hatte tolle Jahre in Köln.“

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