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0:0 gegen Mainz: Bayern lassen die Meisterschaft sausen

Franck Ribery und Arjen Robben wissen auch, dass das Titelrennen wohl entschieden ist.
Franck Ribery und Arjen Robben wissen auch, dass das Titelrennen wohl entschieden ist.
Foto: dapd

Bayern München kann die Meisterschaft wohl endgültig abhaken: Drei Tage nach dem vorentscheidenden 0:1 bei Borussia Dortmund kam der FCB gegen den FSV Mainz 05 nicht über ein 0:0 hinaus und kann sich nun vollends auf das Champions-League-Halbfinale gegen Real Madrid und das Pokalfinale gegen den BVB konzentrieren.

Allerdings müssen sich die Münchner in der Königsklasse im Hinspiel am Dienstag deutlich steigern, um nicht gleich den nächsten Titel zu verspielen. Die Meisterschale ist bei acht Punkten Rückstand auf den BVB nur noch rein theoretisch zu holen.

Die stark veränderte Bayern-Elf bestimmte gegen passive Mainzer zu jeder Zeit das Geschehen, setzte aber so gut wie keine Glanzlichter.

Der Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes fehlte der letzte Wille, sich vor eigenem Publikum zumindest ein wenig zu rehabilitieren, das gefürchtete Spiel über die Flügel lahmte meist genauso wie die offensive Schaltzentrale, in der sich Thomas Müller für Nationalmannschaftskollege Toni Kroos versuchen durfte.

Die auf fünf Positionen veränderten Bayern begannen in ihrem 800. Bundesliga-Heimspiel gewohnt kontrolliert und setzten die im Vergleich zu den vergangenen Spielen etwas defensiver agierenden Mainzer früh unter Druck. Viel mehr als die Doppelchance von Ivica Olic nach Vorarbeit des sichtbar motivierten Arjen Robben (8.) ernteten sie aber zunächst nicht.

Sowohl Bayerns Trainer Jupp Heynckes als auch sein Gegenüber Thomas Tuchel standen bereits ab der 20. Minute hektisch gestikulierend an der Seitenlinie und forderten mehr Engagement.

Entsprechend wagten sich die Mainzer etwas weiter in die gegnerische Hälfte, die für die Offensive zuständigen Adam Szalai und Andreas Ivanschitz bekamen aber zu wenig Unterstützung.

Auf der Gegenseite traf Anatolij Timoschtschuk in der 43. Minute mit einem Weitschuss den Pfosten. Eine Minute später scheiterte Olic am starken Mainzer Torhüter Heinz Müller, der zum Dank für sein professionelles Verhalten als Nummer zwei den Vorzug vor Christian Wetklo erhalten hatte.

Nach der Pause, in die die Bayern von den 69.000 Zuschauern in der ausverkauften Arena mit einem gellenden Pfeifkonzert verabschiedet wurden, ließen die Hausherren mit dem eingewechselten Franck Ribery ein ums andere Mal ihre Klasse aufblitzen, wieder scheiterte aber Timoschtschuk knapp (53.).

Heynckes reagierte und brachte in der 61. Minute Top-Torjäger Mario Gomez für Olic. Der Nationalspieler vergab drei Minuten später leichtfertig die Führung, wirkte aber insgesamt präsenter.

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