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Schubert aufgeschlitzt: Horror-Verletzung bei den Freezers

Nach dem Kufen-Unfall hatte Freezers-Kapitän Christoph Schubert entsetzliche Schmerzen, musste lange im UKE behandelt werden.
Nach dem Kufen-Unfall hatte Freezers-Kapitän Christoph Schubert entsetzliche Schmerzen, musste lange im UKE behandelt werden.
 Foto: WITTERS

Betreuer Willi Schiefer kippte Blut aus den Schlittschuhen, auf dem Kabinenboden musste eine rote Lache weggewischt werden. Der rechte Fuß von Freezers-Kapitän Christoph Schubert wurde gegen Nürnberg (4:2) aufgeschlitzt.

Nach einem Check im zweiten Drittel trat ihm ein Gegenspieler auf den Schlittschuh. „Das passiert ein, zwei Mal im Spiel“, erklärt Schubert, der erst nicht bemerkte, dass es eine ernste Verletzung ist. Auf der Bank sah er dann, dass die Kufe seines Gegners seine Schnürsenkel durchgerissen hat. Als ich dann aufgetreten bin, lief an den Seiten das Blut raus, da wusste ich, dass irgendwas nicht stimmt“, schildert er der MOPO.

In der Kabine dann der Schock: Als der Schlittschuh ausgezogen wurde, spritzte das Blut aus seinem Fuß heraus. Der fünf Zentimeter lange Schnitt war tiefer als befürchtet. Mit Druckverbänden wurde die Blutung gestoppt, dann ging es direkt in die Notfallaufnahme ins UKE. Vier Stunden verbrachte der Freezers-Kapitän dort, erst in der Nacht um 2.15 Uhr kam er nach Hause. „Das waren ziemlich starke Schmerzen, weil sie an meiner offenen Wunde behandelt haben.“

Die Ärzte mussten schauen, ob die Sehnen etwas abbekommen haben. Und zum Leidwesen der Abwehr-Kante hatten sie keine gute Nachricht für den 30-Jährigen. Er wird mindestens drei Spiele und auch wohl bei der Olympia-Quali mit Deutschland fehlen. Eine genaue Diagnose soll die Kernspintomografie am Montag im Marienkrankenhaus bringen. „Ich werde das Team trotzdem in Berlin unterstützen“, kündigt der Verteidiger an. Mit Krücken und einem Manschetten-Gips will der Käpt’n heute ein Vorbild in Sachen Mannschaftsgeist sein.

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DEL
Mannschaft Tore Punkte
1 Adler Mannheim 149:98 91
2 EHC Red Bull München 143:104 81
3 ERC Ingolstadt 150:130 80
4 Hamburg Freezers 143:128 74
5 Iserlohn Roosters 149:123 70
6 Eisbären Berlin 132:109 69
7 Düsseldorfer EG 129:131 67
8 Grizzly A. Wolfsburg 129:119 66
9 Nürnberg Ice Tigers 136:128 64
10 Kölner Haie 100:122 61
11 Krefeld Pinguine 122:140 59
12 Augsburger Panther 119:154 47
13 Straubing Tigers 85:143 37
14 Schw. Wild Wings 88:145 34
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