Hamburg Freezers

Rob Collins, der „Professor“ ohne Plan

Von Michael Manske
Zuletzt ein häufiges Bild: Freezers-Spielmacher Rob Collins (u.) setzt sich nicht durch.
Zuletzt ein häufiges Bild: Freezers-Spielmacher Rob Collins (u.) setzt sich nicht durch.
Foto: WITTERS

Eigentlich soll der „Eishockey-Professor“ dem Gegner das Fürchten lehren. Doch der Unterricht von „Eisschrank“ Rob Collins fällt auf unbestimmte Zeit aus. Er ist momentan ein Total-Ausfall und damit einer der Hauptgründe für die Mini-Krise der Hamburg Freezers.


Zauberer, Professor, Super-Spielmacher – der 33-Jährige hatte bereits viele Spitznamen in seiner DEL-Karriere. Die Erwartungen in Hamburg waren groß an den kreativen Kanadier. Doch nach einem guten Saisonstart läuft er diesen momentan weit hinterher. Statt Kabinettstückchen liefert er immer häufiger unnötige Puckverluste im Spielaufbau, die zu Gegentoren führen. Der vermeintliche Führungsspieler spielt bisher seine schwächste DEL-Saison! Das spiegelt seine Plus-Minus-Bilanz (Differenz von Toren und Gegentore, bei denen er auf dem Eis stand) von minus sieben wider.


Angesprochen auf seine Statistik, reagiert er erstaunt: „Ach, wirklich? Ich weiß auch nicht, warum es nicht läuft. Aber mich interessieren die individuellen Zahlen nicht so, sondern die des Teams. Wir stehen in den Top sechs, das ist, was wirklich zählt.“


Das sieht Trainer Benoit Laporte anders. Er versetzte den Erste-Reihe-Center zuletzt auf den Flügel – in Reihe drei! „Zufrieden bin ich nicht, aber auch nicht enttäuscht. Jetzt muss ich eben noch härter arbeiten“, sagt Collins. Überzeugend klingt das nicht. Oder nimmt er ausgerechnet am Freitag beim Ex-Klub in Düsseldorf den Lehrbetrieb wieder auf?

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Datum:  25.1.2012
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DEL
Mannschaft Tore Punkte
1 Eisbären Berlin 171:140 95
2 ERC Ingolstadt 168:150 93
3 Wolfsburg 174:122 91
4 Adler Mannheim 171:148 90
5 Hamburg Freezers 149:149 83
6 Straubing Tigers 161:151 80
7 DEG Metro Stars 162:167 80
8 Augsburger Panther 135:131 79
9 Kölner Haie 135:145 78
10 Iserlohn Roosters 150:150 77
11 EHC München 124:135 71
12 Krefeld Pinguine 126:153 69
13 Nürnberg 122:165 55
14 Hannover Scorpions 119:161 51
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