Die Freezers stecken in der Krise. Fünf Pleiten in Folge hagelte es für die Hamburger! In den Medien wurde bereits über eine vorzeitige Trennung von Coach Benoit Laporte spekuliert – doch die wird es nicht geben. Die Hamburger wollen mit ihrem Trainer aus der Krise und rein in die Playoffs.
Schwaches Powerplay, schlechte Chancenauswertung, zu viele Strafen und zu passive Defensivarbeit – bei den „Eisschränken“ läuft momentan gar nichts. In der Länderspielpause müssen sich die Hamburger für den Endspurt rüsten. Mit einem neuen Coach? „Jeder muss sich kritisch hinterfragen. Es liegt an der sportlichen Führung, nun eine Lösung gemeinsam mit der Mannschaft zu finden. Es muss was passieren“, sagt Geschäftsführer Michael Pfad. „Doch die Frage, ob wir ihn entlassen sollten, hat sich für uns nicht gestellt.“
Laporte bekommt nach der größtenteils starken Saison nun die Chance, auch in schlechten Zeiten seine Jungs zu führen. Dass der knurrige Kanadier dabei nicht mit allen seinen Stars gut klarkommt ist bekannt, aber keine Ausrede. „Einen Everybodys Darling als Trainer gibt es vielleicht höchstens in Dortmund. Wir wussten von Beginn an, was wir an ihm haben.
Bei uns hat niemand das Gefühl, dass er das Team nicht mehr erreicht“, verdeutlicht Pfad und nimmt die Spieler in die Pflicht: „Sie sind gefordert, wieder an ihre persönlichen Grenzen zu gehen wie zu Saisonbeginn. Wir müssen aufpassen, dass wir das Aufgebaute nicht am Ende herschenken.“ Am Montag nehmen die Freezers wieder das Training auf. Am 14. Februar (19.30 Uhr/O2-World) kommt Vizemeister Wolfsburg. Bis dahin will Laporte seine Jungs wieder umgekrempelt haben.
| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Eisbären Berlin | 171:140 | 95 | ||
| 2 | ERC Ingolstadt | 168:150 | 93 | ||
| 3 | Wolfsburg | 174:122 | 91 | ||
| 4 | Adler Mannheim | 171:148 | 90 | ||
| 5 | Hamburg Freezers | 149:149 | 83 | ||
| 6 | Straubing Tigers | 161:151 | 80 | ||
| 7 | DEG Metro Stars | 162:167 | 80 | ||
| 8 | Augsburger Panther | 135:131 | 79 | ||
| 9 | Kölner Haie | 135:145 | 78 | ||
| 10 | Iserlohn Roosters | 150:150 | 77 | ||
| 11 | EHC München | 124:135 | 71 | ||
| 12 | Krefeld Pinguine | 126:153 | 69 | ||
| 13 | Nürnberg | 122:165 | 55 | ||
| 14 | Hannover Scorpions | 119:161 | 51 | ||