Hamburg Freezers

Mit Trainer Laporte aus der Krise

Von Michael Manske
Benoit Laporte will Coach bei den Freezers bleiben.
Benoit Laporte will Coach bei den Freezers bleiben.
Foto: Witters

Die Freezers stecken in der Krise. Fünf Pleiten in Folge hagelte es für die Hamburger! In den Medien wurde bereits über eine vorzeitige Trennung von Coach Benoit Laporte spekuliert – doch die wird es nicht geben. Die Hamburger wollen mit ihrem Trainer aus der Krise und rein in die Playoffs.

Schwaches Powerplay, schlechte Chancenauswertung, zu viele Strafen und zu passive Defensivarbeit – bei den „Eisschränken“ läuft momentan gar nichts. In der Länderspielpause müssen sich die Hamburger für den Endspurt rüsten. Mit einem neuen Coach? „Jeder muss sich kritisch hinterfragen. Es liegt an der sportlichen Führung, nun eine Lösung gemeinsam mit der Mannschaft zu finden. Es muss was passieren“, sagt Geschäftsführer Michael Pfad. „Doch die Frage, ob wir ihn entlassen sollten, hat sich für uns nicht gestellt.“

Laporte bekommt nach der größtenteils starken Saison nun die Chance, auch in schlechten Zeiten seine Jungs zu führen. Dass der knurrige Kanadier dabei nicht mit allen seinen Stars gut klarkommt ist bekannt, aber keine Ausrede. „Einen Everybodys Darling als Trainer gibt es vielleicht höchstens in Dortmund. Wir wussten von Beginn an, was wir an ihm haben.

Bei uns hat niemand das Gefühl, dass er das Team nicht mehr erreicht“, verdeutlicht Pfad und nimmt die Spieler in die Pflicht: „Sie sind gefordert, wieder an ihre persönlichen Grenzen zu gehen wie zu Saisonbeginn. Wir müssen aufpassen, dass wir das Aufgebaute nicht am Ende herschenken.“ Am Montag nehmen die Freezers wieder das Training auf. Am 14. Februar (19.30 Uhr/O2-World) kommt Vizemeister Wolfsburg. Bis dahin will Laporte seine Jungs wieder umgekrempelt haben.

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Datum:  5.2.2012
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DEL
Mannschaft Tore Punkte
1 Eisbären Berlin 171:140 95
2 ERC Ingolstadt 168:150 93
3 Wolfsburg 174:122 91
4 Adler Mannheim 171:148 90
5 Hamburg Freezers 149:149 83
6 Straubing Tigers 161:151 80
7 DEG Metro Stars 162:167 80
8 Augsburger Panther 135:131 79
9 Kölner Haie 135:145 78
10 Iserlohn Roosters 150:150 77
11 EHC München 124:135 71
12 Krefeld Pinguine 126:153 69
13 Nürnberg 122:165 55
14 Hannover Scorpions 119:161 51
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