Keine Wiederauferstehung aber ein Mutmacher: Bei der 3:4-Pleite nach Penaltyschießen gegen das DEL-Team der Stunde aus Wolfsburg zeigten die Freezers endlich wieder Herz und Leidenschaft. Die sechste Niederlage in Folge versuchten die „Eisschränke“ nicht zu dramatisieren.
„Wir sind ein Opfer unseres eigenen Saisonstarts“, resümierte Trainer Laporte, „dadurch sind die Erwartungen an uns natürlich gestiegen.“ Nach 19 Spielen standen seine Jungs sogar an der Spitze der DEL. „In Hamburg müssen mal alle auf dem Boden bleiben. In den letzten Jahren waren die Freezers gar nicht vorne dabei. „Jetzt gab es den Neuanfang und der läuft immer noch sehr gut“, stellte sich David Wolf vor seine Mannschaft und fuhr fort: „Wir sind doch voll im Rennen um Platz sechs. Das war immer unser Ziel.“
Das erste Mal in dieser Saison gehören Wolf und seine Jungs aber nicht mehr dem Top-Sextett der Liga an. Panik herrscht beim Eis-Monster aber nicht: „Klar, sind wir sauer, dass wir gegen Wolfsburg verloren haben, aber wir waren die bessere Mannschaft und gehen mit einem sehr guten Gefühl in das kommende Wochenende.“ Wohlwissend dass Niederlagen gegen den Tabellenletzten Hannover (Freitag, 19.30 Uhr) und den Vorletzten Nürnberg (Sonntag 16.30 Uhr, O2-World) das gute Gefühl zunichtemachen würden.
| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Eisbären Berlin | 171:140 | 95 | ||
| 2 | ERC Ingolstadt | 168:150 | 93 | ||
| 3 | Wolfsburg | 174:122 | 91 | ||
| 4 | Adler Mannheim | 171:148 | 90 | ||
| 5 | Hamburg Freezers | 149:149 | 83 | ||
| 6 | Straubing Tigers | 161:151 | 80 | ||
| 7 | DEG Metro Stars | 162:167 | 80 | ||
| 8 | Augsburger Panther | 135:131 | 79 | ||
| 9 | Kölner Haie | 135:145 | 78 | ||
| 10 | Iserlohn Roosters | 150:150 | 77 | ||
| 11 | EHC München | 124:135 | 71 | ||
| 12 | Krefeld Pinguine | 126:153 | 69 | ||
| 13 | Nürnberg | 122:165 | 55 | ||
| 14 | Hannover Scorpions | 119:161 | 51 | ||