Freezers-Trainer Laporte

„Wir sind Opfer des Saisonstarts“

Von Jan-Hendrik Schmidt
Freezers-Trainer Benoit Laporte sieht seine Mannschaft voll im Soll.
Freezers-Trainer Benoit Laporte sieht seine Mannschaft voll im Soll.
Foto: WITTERS

Keine Wiederauferstehung aber ein Mutmacher: Bei der 3:4-Pleite nach Penaltyschießen gegen das DEL-Team der Stunde aus Wolfsburg zeigten die Freezers endlich wieder Herz und Leidenschaft. Die sechste Niederlage in Folge versuchten die „Eisschränke“ nicht zu dramatisieren.

„Wir sind ein Opfer unseres eigenen Saisonstarts“, resümierte Trainer Laporte, „dadurch sind die Erwartungen an uns natürlich gestiegen.“ Nach 19 Spielen standen seine Jungs sogar an der Spitze der DEL. „In Hamburg müssen mal alle auf dem Boden bleiben. In den letzten Jahren waren die Freezers gar nicht vorne dabei. „Jetzt gab es den Neuanfang und der läuft immer noch sehr gut“, stellte sich David Wolf vor seine Mannschaft und fuhr fort: „Wir sind doch voll im Rennen um Platz sechs. Das war immer unser Ziel.“

„Jetzt gab es den Neuanfang und der läuft immer noch sehr gut“, stellte sich David Wolf  vor seine Mannschaft
„Jetzt gab es den Neuanfang und der läuft immer noch sehr gut“, stellte sich David Wolf vor seine Mannschaft
Foto: Witters

Das erste Mal in dieser Saison gehören Wolf und seine Jungs aber nicht mehr dem Top-Sextett der Liga an. Panik herrscht beim Eis-Monster aber nicht: „Klar, sind wir sauer, dass wir gegen Wolfsburg verloren haben, aber wir waren die bessere Mannschaft und gehen mit einem sehr guten Gefühl in das kommende Wochenende.“ Wohlwissend dass Niederlagen gegen den Tabellenletzten Hannover (Freitag, 19.30 Uhr) und den Vorletzten Nürnberg (Sonntag 16.30 Uhr, O2-World) das gute Gefühl zunichtemachen würden.

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Datum:  15.2.2012
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DEL
Mannschaft Tore Punkte
1 Eisbären Berlin 171:140 95
2 ERC Ingolstadt 168:150 93
3 Wolfsburg 174:122 91
4 Adler Mannheim 171:148 90
5 Hamburg Freezers 149:149 83
6 Straubing Tigers 161:151 80
7 DEG Metro Stars 162:167 80
8 Augsburger Panther 135:131 79
9 Kölner Haie 135:145 78
10 Iserlohn Roosters 150:150 77
11 EHC München 124:135 71
12 Krefeld Pinguine 126:153 69
13 Nürnberg 122:165 55
14 Hannover Scorpions 119:161 51
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