Freezers

Die Auferstehung der "Eisschränke"

Freezers Trainer Laporte heizte seinen Spielern ordentlich ein.
Freezers Trainer Laporte heizte seinen Spielern ordentlich ein.
Foto: Witters

Sie können es doch noch! Nach sechs Pleiten in Folge schossen sich die Hamburg Freezers in Hannover den Frust von der Seele – und siegten deutlich mit 5:1 (1:0, 1:1, 3:0). Damit erobern sie auch Platz sechs zurück.


Bei den „Heim-Deppen“ (jetzt 14 Pleiten in Folge) ging es für die „Eisschränke“ zurück auf Playoff-Kurs. Von Beginn an zeigte das Team von Coach Benoit Laporte, dass es den Sieg unbedingt will. Vor 5626 Zuschauern – darunter knapp 400 Freezers-Fans, die die Partie teilweise zum Heimspiel für Hamburg machten – gingen sie verdient in Führung. Ryan Stone fälschte in Überzahl einen Köppchen-Schuss ab.


Auch auf den Dämpfer nur 50 Sekunden nach der ersten Pause von King reagierten sie stark. Thomas Oppenheimer traf nach einem Solo – und Brett Engelhardt setzte mit seinem Tor zum 3:1 fast schon vergessene Kräfte bei den Freezers frei. Flaake und erneut Stone schraubten das Resultat in die Höhe.

Weil Düsseldorf in Berlin verlor, sind die „Eisschränke“ zudem wieder im Soll – auf Rang sechs, einem Playoff-Platz. „Es ist ein schönes Gefühl, wieder zu gewinnen. Das ist der Spirit vom Saisonstart, den ich mir auch in Zukunft wünsche. Ich bin stolz auf die Jungs, die sich über die Serie keine Gedanken gemacht haben“, freute sich Laporte. Torschütze Oppenheimer ergänzte: „Wenn wir am Sonntag auch gegen Nürnberg gewinnen, sind wir wieder zu 100 Prozent die alten Freezers.

STATISTIK: Tore: 0:1 Stone (16:25), 1:1 King (20:50), 1:2 Oppenheimer (31:36), 1:3 Engelhardt (44:37), 1:4 Flaake (53:33), 1:5 Stone (54:57); Strafen: 8/6; gut in Form: Stone, Flaake, Curry

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Datum:  18.2.2012
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DEL
Mannschaft Tore Punkte
1 Eisbären Berlin 171:140 95
2 ERC Ingolstadt 168:150 93
3 Wolfsburg 174:122 91
4 Adler Mannheim 171:148 90
5 Hamburg Freezers 149:149 83
6 Straubing Tigers 161:151 80
7 DEG Metro Stars 162:167 80
8 Augsburger Panther 135:131 79
9 Kölner Haie 135:145 78
10 Iserlohn Roosters 150:150 77
11 EHC München 124:135 71
12 Krefeld Pinguine 126:153 69
13 Nürnberg 122:165 55
14 Hannover Scorpions 119:161 51
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