Erster Heimsieg seit Januar

1:0 gegen Nürnberg! Die „Eisschränke“ melden sich zurück

Von Michael Manske und Jan-Hendrik Schmidt
Jesper Jensen (links) gratuliert Matchwinner Brendan Brooks, der mit Vollvisier spielte.
Jesper Jensen (links) gratuliert Matchwinner Brendan Brooks, der mit Vollvisier spielte.
Foto: WITTERS

Die Freezers haben ihr altes Gesicht wiedergefunden: „So sehen Sieger aus“ stand auf den neuen Feier-Shirts. Gegen den Vorletzten Nürnberg kämpften sich die Hamburger zu einem 1:0 (0:0, 1:0, 0:0)-Erfolg. Und melden sich nach sechs Pleiten mit einem Sechs-Punkte-Wochenende zurück.

Minutenlang feierten die 12413 Zuschauer bereits vor dem Abpfiff die Wende ihrer „Eisschränke“ mit der La Ola. Der erste Heimsieg seit dem 10. Januar (4:3 n.V. ebenfalls gegen Nürnberg) war kurz danach eingetütet, die Krise endgültig beendet. Von Beginn an waren die Gastgeber das bessere Team, scheiterten aber reihenweise am starken Tiger-Torhüter Patrick Ehelechner. Zudem hakte es weiterhin stark im Powerplay, dem großen Problemkind der Freezers.

Body-Checks

RISIKO

Schiedsrichter Christian Oswald bekam in der fünften Minute einen Schuss von Freezers-Verteidiger Patrick Traverse an den Ellenbogen. Die Wunde wurde mit vier Stichen genäht.

Reaktionen

Patrick Köppchen

„Das Spiel war erwartet schwer. Nicht umsonst hat Nürnberg Straubing und Co. geschlagen. Das waren zwei Siege fürs Selbstvertrauen. Es war nur eine Frage der Zeit, bis der Knoten platzt.“

Im zweiten Drittel wackelten die Hamburger kurzzeitig, doch Super-Goalie John Curry hielt seine Jungs mit zwei Glanzparaden (29./32.) im Spiel. Der Dank seiner Kollegen ließ nicht lange auf sich warten: Brendan Brooks verwertete in seinem zweiten Spiel nach vier Wochen Pause einen Abpraller aus der Luft zum 1:0.

Das hatte bis zum Abpfiff Bestand, weil die Freezers anders als in der Vergangenheit dumme Strafen vermieden, einfach spielten und auf ihren Torhüter (dritter Shutout) zählen konnten. „Die Defensive hat einen sehr guten Job gemacht. Und John hatte zwei Riesen-Saves“, freute sich Coach Benoit Laporte. Die Köpfe sind frei, die Krise beendet. Zeit zum Durchatmen ist aber nicht: Morgen startet mit dem Spiel in Köln der Auswärts-Marathon (fünf Partien).

Statistik: Tor: 1:0 Brooks (33:25); Strafminuten: 4/ 16+10 Barta+10 Leask; Gut in Form: Traverse, Cook, Curry

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Datum:  19.2.2012
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DEL
Mannschaft Tore Punkte
1 Eisbären Berlin 171:140 95
2 ERC Ingolstadt 168:150 93
3 Wolfsburg 174:122 91
4 Adler Mannheim 171:148 90
5 Hamburg Freezers 149:149 83
6 Straubing Tigers 161:151 80
7 DEG Metro Stars 162:167 80
8 Augsburger Panther 135:131 79
9 Kölner Haie 135:145 78
10 Iserlohn Roosters 150:150 77
11 EHC München 124:135 71
12 Krefeld Pinguine 126:153 69
13 Nürnberg 122:165 55
14 Hannover Scorpions 119:161 51
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