Drei Pleiten, nur ein Tor

Sturm-Flaute bei den Freezers

Von Jan-Hendrik Schmidt
Bei Sturm-Tank David Wolf und Co. läuft es derzeit nicht.
Bei Sturm-Tank David Wolf und Co. läuft es derzeit nicht.
Foto: WITTERS

Nur ein Tor in 180 Minuten – die Hamburgs Freezers sind derzeit das harmloseste Team der Liga. Während in Hamburg der Wind durch die Gassen pfeift, herrscht bei den „Eisschränken“ Sturm-Flaute.


Bei den Eisbären Berlin war es mehr als deutlich: Vor dem Tor geht einfach gar nichts. Pfosten, Latte und im Gegenzug klingelt es im eigenen Kasten. „Momentan fehlt uns auch etwas das Glück“, konstatierte Torjäger Flaake.

Das Problem: Ohne Tore gewinnt man keine Spiele. Durch die drei Partien in Serie ohne einzigen Punkt sind die Freezers schon auf Rang sechs abgerutscht. Auf Verfolger München sind es zwar noch neun Zähler, aber fangen die Jungs von Trainer Laporte nicht an zu treffen, ist das Polster schnell aufgebraucht. Führungsspieler Köppchen: „Wir alten Hasen wissen, dass wir die Füße jetzt still halten müssen. Wir dürfen nicht durchdrehen.“

Die nächste Chance gibt es am Freitag in Düsseldorf. Sportchef Richer fordert: „Jetzt muss jeder selbst in den Spiegel schauen und sich fragen, ob er genug dafür tut, ein Tor zu schießen.“ In Berlin und gegen Augsburg ballerten seine Spieler nur 50-mal aufs gegnerische Gehäuse – beide Spiele zusammengerechnet. Knipser Flaake: „Wir müssen zurück zu den Basics, einfacher spielen, mehr Scheiben zum Tor bringen.“ Vielleicht ist das die Formel, um die Sturmflaute zu beenden.

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Datum:  24.1.2012
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DEL
Mannschaft Tore Punkte
1 Eisbären Berlin 171:140 95
2 ERC Ingolstadt 168:150 93
3 Wolfsburg 174:122 91
4 Adler Mannheim 171:148 90
5 Hamburg Freezers 149:149 83
6 Straubing Tigers 161:151 80
7 DEG Metro Stars 162:167 80
8 Augsburger Panther 135:131 79
9 Kölner Haie 135:145 78
10 Iserlohn Roosters 150:150 77
11 EHC München 124:135 71
12 Krefeld Pinguine 126:153 69
13 Nürnberg 122:165 55
14 Hannover Scorpions 119:161 51
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