Nur ein Tor in 180 Minuten – die Hamburgs Freezers sind derzeit das harmloseste Team der Liga. Während in Hamburg der Wind durch die Gassen pfeift, herrscht bei den „Eisschränken“ Sturm-Flaute.
Bei den Eisbären Berlin war es mehr als deutlich: Vor dem Tor geht einfach gar nichts. Pfosten, Latte und im Gegenzug klingelt es im eigenen Kasten. „Momentan fehlt uns auch etwas das Glück“, konstatierte Torjäger Flaake.
Das Problem: Ohne Tore gewinnt man keine Spiele. Durch die drei Partien in Serie ohne einzigen Punkt sind die Freezers schon auf Rang sechs abgerutscht. Auf Verfolger München sind es zwar noch neun Zähler, aber fangen die Jungs von Trainer Laporte nicht an zu treffen, ist das Polster schnell aufgebraucht. Führungsspieler Köppchen: „Wir alten Hasen wissen, dass wir die Füße jetzt still halten müssen. Wir dürfen nicht durchdrehen.“
Die nächste Chance gibt es am Freitag in Düsseldorf. Sportchef Richer fordert: „Jetzt muss jeder selbst in den Spiegel schauen und sich fragen, ob er genug dafür tut, ein Tor zu schießen.“ In Berlin und gegen Augsburg ballerten seine Spieler nur 50-mal aufs gegnerische Gehäuse – beide Spiele zusammengerechnet. Knipser Flaake: „Wir müssen zurück zu den Basics, einfacher spielen, mehr Scheiben zum Tor bringen.“ Vielleicht ist das die Formel, um die Sturmflaute zu beenden.
| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Eisbären Berlin | 171:140 | 95 | ||
| 2 | ERC Ingolstadt | 168:150 | 93 | ||
| 3 | Wolfsburg | 174:122 | 91 | ||
| 4 | Adler Mannheim | 171:148 | 90 | ||
| 5 | Hamburg Freezers | 149:149 | 83 | ||
| 6 | Straubing Tigers | 161:151 | 80 | ||
| 7 | DEG Metro Stars | 162:167 | 80 | ||
| 8 | Augsburger Panther | 135:131 | 79 | ||
| 9 | Kölner Haie | 135:145 | 78 | ||
| 10 | Iserlohn Roosters | 150:150 | 77 | ||
| 11 | EHC München | 124:135 | 71 | ||
| 12 | Krefeld Pinguine | 126:153 | 69 | ||
| 13 | Nürnberg | 122:165 | 55 | ||
| 14 | Hannover Scorpions | 119:161 | 51 | ||