Das Gefühl, wirklich gebraucht zu werden, kannte er schon lange nicht mehr. Jetzt ist es wieder da: Rouwen Hennings, der in der Winterpause als Leihspieler vom FC St. Pauli zum VfL Osnabrück wechselte, ballert sich seinen Frust weg.
Der hatte sich aufgestaut, weil es beim Kiezklub für ihn nicht mehr vorangegangen war. Sieben Kurz-Einsätze bis zum Ende vergangenen Jahres waren ihm zu wenig, die nahe Zukunft versprach keine Besserung. Der „Abstieg“ in die 3. Liga hat sich gelohnt: Für den VfL traf der 24-Jährige in drei Spielen einmal, legte für drei weitere Tore auf. Diese Start-Bilanz tut ihm gut: „Ich habe ein ganz anderes Selbstvertrauen, weil ich weiß, dass ich spiele. In Osnabrück fühle ich mich absolut wohl.“
Marius Ebbers (Zerrung) musste sich auch am Montag mit einem Indoor-Reha-Programm begnügen. Lasse Sobiech hat Probleme mit beiden Sprunggelenken, fuhr zum Check zu den Ärzten seines „Stammklubs“ Borussia Dortmund.
Donnerstag beginnt der Kartenvorverkauf für das Spiel in Düsseldorf (höchstwahrscheinlich Montag, 2. April).
Die U23 testet am Dienstag um 19 Uhr beim VfL Hammonia an der Sternschanze.
Training ist am Dienstag um 10 und 15 Uhr an der Kollau.
Das sicherlich auch, weil er bereits in der Saison 2007/2008 an der Bremer Brücke spielte: „Ich brauchte ja keine große Eingewöhnungszeit, kenne das Umfeld und vor allem den Trainer sehr gut.“
Das ist Claus-Dieter „Pelé“ Wollitz (46), der vor einigen Wochen gerade von seinem Engagement aus Cottbus zurückgekehrt ist. Über den sagt Hennings: „Ich mag seine Art, er verstellt sich nie, macht immer alles frei nach Schnauze – bei ihm weißt du immer, woran du bist.“
Mit Frau Janine und Töchterchen Lia-Thanisha (2) hat er sich nur eine kleine Wohnung in Stadionnähe genommen. Denn im Sommer geht’s wieder zurück ins eigene Haus nach Quickborn. Hennings will dann wieder für die Braun-Weißen wirbeln, bei denen er noch bis 2013 unter Vertrag steht.
Bis dahin will er mit Osnabrück einiges bewegen: „Der Relegationsplatz ist noch drin.“ Vielleicht kommt er ja als Zweitliga- zum Bundesliga-Aufsteiger zurück.
| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Greuther Fürth | 73:27 | 70 | ||
| 2 | Eintracht Frankfurt | 76:33 | 68 | ||
| 3 | Fortuna Düsseldorf | 64:35 | 62 | ||
| 4 | FC St. Pauli | 59:34 | 62 | ||
| 5 | SC Paderborn | 51:42 | 61 | ||
| 6 | 1860 München | 62:46 | 57 | ||
| 7 | Union Berlin | 55:58 | 48 | ||
| 8 | Braunschweig | 37:35 | 45 | ||
| 9 | Dynamo Dresden | 50:52 | 45 | ||
| 10 | MSV Duisburg | 42:47 | 39 | ||
| 11 | VfL Bochum | 41:55 | 37 | ||
| 12 | FC Ingolstadt | 43:58 | 37 | ||
| 13 | FSV Frankfurt | 43:59 | 35 | ||
| 14 | Energie Cottbus | 30:49 | 35 | ||
| 15 | Erzgebirge Aue | 31:55 | 35 | ||
| 16 | Karlsruher SC | 34:60 | 33 | ||
| 17 | Alemannia Aachen | 30:47 | 31 | ||
| 18 | Hansa Rostock | 34:63 | 27 | ||
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