St. Paulis Derby-Keeper

Pliquett: "Fahnen-Tritt war nicht respektlos"

Von Lars Albrecht
Benedikt Pliquett tritt nach dem Derby-Sieg gegen die HSV-Eckfahne um.
Benedikt Pliquett tritt nach dem Derby-Sieg gegen die HSV-Eckfahne um.
Foto: WITTERS

Neben Torschütze Gerald Asamoah war er DER Hauptdarsteller beim 1:0-Derby-Sieg über den HSV. Im Stadionheft "Viva St. Pauli" hat sich Benedikt Pliquett nun erstmals zum Tritt gegen die HSV-Eckfahne sowie seine Imitation des Pfeil- und Bogen-Jubels von HSV-Star Mladen Petric geäußert.

"Wenn ein Spieler seinen Torjubel zum Markenzeichen gemacht hat, dann kann es schon Mal passieren, dass er bei einer Niederlage mit ein bisschen Spott leben muss", sagt Pliquett in Richtung "Magier" Petric. "Die Pfeile, die ich neben Mladen Petric abgeschossen habe, waren für mich aber eine harmlose Aktion. Mir ist allerdings aufgefallen, dass er beim Sieg gegen Werder Bremen auf sein Markenzeichen verzichtet hat."

Zu seinem irren Jubellauf erklärte der Kiez-Keeper: "Ich bin Herr meiner eigenen Sinne. Alles was ich mache, geschieht aus meiner eigenen Überzeugung. Natürlich höre ich mir immer erst alles gerne an. Wenn ich mir meiner Meinung aber sicher bin, geht mir eventuelle Kritik nicht nahe, sondern prallt an mir ab. Ich habe niemanden mit Gesten beleidigt oder mich auf andere Weise respektlos verhalten."

Und explizit zur HSV-Eckfahne: "Der Tritt gegen die Fahne mag bösartig ausgesehen haben, aber es haben schon viele Spieler Vergleichbares getan."

Benedikt Pliquett jubelt nach dem Derby-Sieg

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Datum:  24.2.2011
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1 Eintracht Frankfurt 50:22 46
2 FC St. Pauli 42:24 45
3 Greuther Fürth 47:18 44
4 Fortuna Düsseldorf 46:24 44
5 SC Paderborn 35:24 43
6 1860 München 44:29 38
7 Union Berlin 38:36 34
8 Braunschweig 27:25 31
9 VfL Bochum 32:34 30
10 Dynamo Dresden 38:41 26
11 Energie Cottbus 21:35 24
12 MSV Duisburg 27:34 20
13 Alemannia Aachen 20:28 20
14 Erzgebirge Aue 18:34 20
15 Karlsruher SC 23:44 19
16 FSV Frankfurt 22:44 18
17 FC Ingolstadt 23:41 17
18 Hansa Rostock 18:34 16
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