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Zehn Millionen Besucher!: Das Erfolgsgeheimnis des Hamburger Miniatur Wunderlands

Die Brüder Frederik (l.) und Gerrit Braun, Gründer und Geschäftsführer des Miniatur Wunderlandes, sind mächtig stolz. Am 5. Dezember 2012 erwartet das Miniatur Wunderland seinen 10.000.000. Besucher seit der Eröffnung am 16. August 2001.
Die Brüder Frederik (l.) und Gerrit Braun, Gründer und Geschäftsführer des Miniatur Wunderlandes, sind mächtig stolz. Am 5. Dezember 2012 erwartet das Miniatur Wunderland seinen 10.000.000. Besucher seit der Eröffnung am 16. August 2001.
 Foto: dpa

Kleine Welt ganz groß: Das Miniatur Wunderland in Hamburg ist die größte Modellbaulandschaft der Welt. Heute begrüßte der Touristenmagnet seinen zehnmillionsten Besucher. Und die Mini-Welt soll noch weiter wachsen.

Bei seiner Gründung im August 2001 glaubte niemand an einen so großen Erfolg der Modelleisenbahnanlage.

Nun sind immerhin schon 8.850 Autos, 215.000 Figuren und über 900 Züge auf der mit 1.300 Quadratmetern größten Modellanlage der Welt zu sehen. Insgesamt stecken über eine halbe Million Arbeitsstunden und 12 Millionen Euro in der Miniwelt - doch fertig ist sie noch lange nicht. Bis 2020 sollen vier weitere Abschnitte hinzukommen.

Die Idee zu einer Miniatur-Welt kam Frederik Braun im Jahr 2000. Der heute 44-Jährige setzte sich ein hohes Ziel: Nicht irgendeine Modellanlage, sondern die weltgrößte wollte er bauen. Sein Zwillingsbruder Gerrit war von dem Vorhaben schnell überzeugt, viele andere in seinem Umfeld zweifelten jedoch.

„Am Anfang wurden wir oft ausgelacht, waren aber immer von dem Projekt überzeugt“, sagt Braun. Einmal Besucherzahlen in Millionenhöhe zu haben, hätte er sich jedoch nie träumen lassen: „Da hätte ich selber mit dem Kopf geschüttelt.“ Seit der Eröffnung sind Menschen aus 186 Ländern nach Hamburg gekommen, um das Wunderland zu sehen.

Immer wieder bekommen die Macher millionenschwere Angebote aus aller Welt, neue Miniatur-Anlagen zu bauen. Sogar im neuen World Trade Center sollten die Hamburger eine Miniausgabe von New York errichten. All diese Angebote lehnt Braun jedoch mit gutem Gewissen ab. „Wir sind so sehr in Hamburg verwurzelt - hier bleiben wir auch.“

Vor wenigen Wochen wurde im Wunderland der Grundstein für die Elbphilharmonie gelegt. Im Gegensatz zum Original soll das Modell im Frühjahr 2013 fertig sein. Bis 2020 kommen mit den Abschnitten Italien, Frankreich, England und Afrika noch gut 1000 Quadratmeter neue Ausstellungsfläche hinzu. Um den Besuchern eine perfekte Illusion mit allen Details zu bieten, will das Team um die Brüder Braun auch in die jeweiligen Länder reisen und sich inspirieren lassen.

Ans Aufhören denkt Frederik Braun nicht. „Die nächsten zehn Jahre sind mit den neuen Abschnitten definitiv sicher. Dann ist die Fläche voll, und wir machen uns neue Gedanken.“ Jeden Morgen geht Braun mit einem Glücksgefühl zur Arbeit. „Manchmal fehlt sie mir sogar am Wochenende.“

Auf den nächsten Seiten erwarten Sie Bilder zu den nackten Geheimnissen, den HSV-Stars, der Elbphilharmonie und dem Flughafen im Miniatur Wunderland.

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