Ein paar Kilo abnehmen, bestimmt haben Sie sich das auch für das neue Jahr vorgenommen. Und wahrscheinlich sind auch Sie längst wieder gescheitert. Macht nichts, dauerhaft bringen nämlich weder Hunger-Kuren noch Turbo-Diäten etwas.
Die guten Vorsätze versuchen die Anbieter von Diät-Programmen zu Geld zu machen und werben mit neuen Erkenntnissen und Mitteln zum Fettabbau um Kundschaft. Das Versprechen: ohne Aufwand und in kurzer Zeit viel Gewicht verlieren.
Magerkuren setzen den Körper unter Stress
Davor warnt die Ernährungswissenschaftlerin Anja Bath vom Verband der Oecotrophologen: „Beim Abnehmen sollte nicht der schnelle Effekt zählen, eine Veränderung der Gewohnheiten ist wichtig.“ Denn nur wer sein Essverhalten nachhaltig ändert, werde auch dauerhaft schlank bleiben. Sogenannte Blitzdiäten sind nur eine kurzfristige Hilfestellung und ändern grundsätzlich nichts. Deshalb führen sie oft zum Jojo-Effekt: Nach der Diät legt man mehr Gewicht zu, als man vorher abgenommen hat.
Ein anderes Problem sieht die Ernährungsberaterin Sonja Mannhardt aus Freiburg. „Diät induziertes, gestörtes Essverhalten ist eine zunehmende Gefahr“, warnt sie. Magerkuren setzen den Körper unter Stress und bringen das System von Hunger und Sättigung durcheinander. Besser sei es deshalb, vor und während des Abnehmens seinen Körper und dessen Signale kennenzulernen. „Die Auseinandersetzung mit sich selbst ist sehr wichtig, auch wenn es manchmal unangenehm ist.“
Echte Erfolge werden beim Abnehmen also eher mit bewusster Ernährung und viel Bewegung erzielt. Blitzkuren bringen dagegen wenig.
Wie Sie es angehen, langfristig Ihr Gewicht zu reduzieren und sich gesünder zu ernähren, lesen Sie in der Bilderstrecke oben.
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