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Duale Studiengänge: Studieren mit Gehalt

Beim dualen Studium wechseln sich Praxisphasen im Betrieb mit Lernphasen an der Hochschule ab.

Beim dualen Studium wechseln sich Praxisphasen im Betrieb mit Lernphasen an der Hochschule ab.

Duale Studiengänge werden immer beliebter  – rechtzeitiges Bewerben ist wichtig. Viele Infos auf der „Einstieg“

Duale  Studiengänge boomen. Allein von 2004 bis 2009 hat sich die Anzahl der dualen Studiengänge um 30 Prozent erhöht. Tendenz steigend. Die große Beliebtheit führt dazu, dass die Unternehmen es sich leisten können, nur die besten Bewerber einzustellen. Es ist also wichtig, dass interessierte Schüler sich schon vor Erhalt des Abschlusszeugnisses bewerben. Hier die wichtigsten Infos:

Was ist ein duales Studium?  Ein duales Studium ergänzt das Hochschulstudium um ausgedehnte Praxisphasen in einem Unternehmen. Am Ende des Studiums verfügen die Absolventen also nicht nur über das theoretische Wissen aus Vorlesungen und Seminaren, sondern kennen auch den Arbeitsalltag in einem Beruf oder einer Branche. Duale Studiengänge gibt es in mehreren  Varianten. Für Schulabgänger kommen vor allem das ausbildungsintegrierende und das praxisintegrierende duale Studium infrage. In einem ausbildungsintegrierenden dualen Studiengang  durchlaufen die Studenten neben dem Studium eine vollständige Berufsausbildung. Am Ende haben sie zwei Abschlüsse in der Tasche: den Bachelor von der Hochschule und den Gesellenbrief von der zuständigen Kammer. Während des Studiums besuchen die Studenten abwechselnd ihren Ausbildungsbetrieb, die Berufsschule und eine Hochschule und erhalten 853 Euro monatlich.

Auch in einem praxisintegrierenden dualen Studiengang wird das Hochschulstudium durch längere Praxisphasen in einem Unternehmen ergänzt. Eine richtige Berufsausbildung absolvieren die Studenten allerdings nicht, und am Ende erhalten sie lediglich den Bachelor. Studenten bekommen 869 Euro monatlich.

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Wie  ist ein duales Studium organisiert? Die bisher angebotenen dualen Studiengänge lassen sich in drei Kategorien einteilen: Technik, Wirtschaft, Gesellschaft und Soziales. In den meisten dualen Studiengängen wechseln sich Theorie- und Praxisphasen in Blöcken von jeweils mehreren Wochen oder Monaten ab. Die Studenten verbringen also beispielsweise das Semester an der Hochschule und die Semesterferien im Unternehmen. In anderen Studiengängen findet der Wechsel wochen- oder sogar tagesweise statt. Die Studenten arbeiten dann etwa von Montag bis Mittwoch im Unternehmen und besuchen am Donnerstag und am Freitag die Hochschule.

Welche Hochschulen bieten ein duales Studium an, und welche Studienabschlüsse verleihen sie? Die meisten dualen Studiengänge werden von Fachhochschulen (FH), Berufsakademien (BA) und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg angeboten. An Universitäten ist das duale Studium dagegen noch nicht sehr verbreitet. Alle Anbieter vergeben den akademischen Abschluss Bachelor, einige haben auch duale Master-Studiengänge im Programm. Einen perfekten Überblick der Anbieter erhalten Sie auf der „Einstieg“.

Pluspunkte des dualen Studiums:  Lisa Schrock (19), die im Mittelfeld  als Nationalspielerin und Bundesliga-Spielerin bei den Damen des UHC Hamburg spielt, studiert an der ISS den sechs semestrigen B.A. Studiengang Servicemanagement. Partnerunternehmen ist die „Signal Iduna“-Gruppe Hamburg. Sie ist von dem Praxisbezug des Studiums begeistert: „Dadurch, dass man Servicemanagement dual studieren kann, ist der Studiengang nicht nur theoretisch, sondern auch praxisbezogen. Ist man im Unternehmen, lässt sich die erlernte Theorie erkennen und man versteht einiges leichter.“ Mehr über die ISS Hamburg am Messestand H46/Halle B6.

"Messe Einstieg" Daten im Überblick:
22. und 23. Februar 2013, 9 - 16 Uhr
Hamburg Messe, Halle B6, Eingang Süd
Der Eintritt ist frei!
www.einstieg.com/hamburg