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TV-Kritik: So ist DSDS mit den Tokio-Hotel-Zwillingen

DSDS 2013: Dieter Bohlen mit Tom und Bill Kaulitz sowie Mateo von Culcha Candela.
DSDS 2013: Dieter Bohlen mit Tom und Bill Kaulitz sowie Mateo von Culcha Candela.
Foto: RTL / Markus Nass

Hurra, hurra, DSDS ist wieder da! Deutschlands Casting-Show Nummer 1 hat sich am Samstagabend mit dem Auftakt zur zehnten (!) Staffel zurückgemeldet. Und was war nicht alles im Vorfeld angekündigt worden: Alles wird besser, alles wird anders, alles wird neu!

Aber was ist denn alles neu? Wir haben eingeschaltet und genau hingesehen.

Neues Personal, altes Prozedere

Zuerst einmal: Der Bohlen ist noch da - aber wer hätte denn was anderes erwartet? Und: Der Bohlen ist auch noch immer ein Sprücheklopfer vor dem Herrn, der mit Genugtuung schlechte Sänger blamiert („Vielleicht kannst du mit deiner Stimme ja irgendwelchen Leuten die Beine enthaaren...“).

Aber außer dem Bohlen sind alle weg: Schreyl weg, Jury weg (wer war denn das nochmal in der letzten Staffel?). Neben Bohlen sitzen jetzt Mateo und die beiden Jungs von Tokio Hotel (das war vor sieben Jahren mal 'ne erfolgreiche Band). Mateo singt im Hauptjob bei Culcha Candela und bezeichnete DSDS gleich mal im Opener der Show als „Mutter der Unterhaltungssendungen“ - also wer sich da alles im Grab rumdreht, mag man ja gar nicht aufzählen.

Kalkofe lästert treffend über Bill

Bleiben noch zwei übrig: Tom Kaulitz und sein Bruder Bill, von dem immer alle sagen, er wäre "die Sängerin von Tokio Hotel". Während Tom in der Sendung eigentlich ganz nett, sachlich und unauffällig blieb, sorgte Bill rein optisch für die meiste Abwechslung. TV-Kritiker Oliver Kalkofe kommentierte noch während der Sendung via Facebook: „Bill K. sieht aus, als ob er vor jedem neuen Casting-Tag zwei Wochen lang vor dem Spiegel überlegt hat, wie man jedes mal anders, aber trotzdem immer ganz besonders scheiße aussehen kann!“ Und damit trifft Kalkofe exakt ins Schwarze.

Neben der Jury wurde ja auch noch der Moderator ausgetauscht: Marco Schreyl gibt's nicht mehr (zumindest bei DSDS), dafür sind nun Nazan Eckes (kennt man!) und Raúl Richter (eigentlich Schauspieler bei „Gute Zeiten Schlechte Zeiten“) dabei. In der ersten Folge der neuen Staffel kamen allerdings beide nicht wirklich vor und waren hauptsächlich damit beauftragt, das Gewinnspiel anzusagen („Wie wird Dieter Bohlen noch genannt? a) Poptitan oder b) Bachelor?“ - Brüller!).

Und die Musik?

Ach ja, gesungen wurde natürlich auch noch. Aber da gab es nichts Neues zu vermelden. Es gibt noch immer starke Talente in unserem Land und Menschen, die sich kapital falsch einschätzen. Die werden dann ein bisschen bloßgestellt und vielleicht noch ein bisschen gedemütigt und dann wieder weggeschickt.

Aber hin und wieder gibt es dann auch noch Überraschungen - wie im Fall des 17-jährigen Gilbert aus Luxemburg. Der macht sich nicht allzu viel aus Styling, will einfach so sein wie er ist - und wurde als erstes mal von Bohlen gefragt, ob er ein Junge oder ein Mädchen sei. Bumms, das saß. Die Überraschung aber kam danach: Denn der unscheinbar wirkende Schüler entpuppte sich als Bomben-Sänger, den man wegen seiner Gänsehaut-Stimme einfach in den Recall schicken musste. Allerdings konnte man der Jury schon ansehen, dass sie das „Ja.“ zum Weiterkommen nur äußerst widerwillig gab - wahrscheinlich wird Gilbert nach dem Recall wieder nach Luxemburg reisen müssen.

Fazit: Alles wie immer

Ansonsten ist bei DSDS auch nach zehn Jahren alles wie immer: Es gibt ein bisschen Gesinge, ein paar Talente und jede Menge mehr oder weniger lustige Kandidaten (Standard-Satz: „Mein Hauptziel ist: Ich will berühmt werden!“), die sich teilweise auch richtig gut mit Musik auskennen. Kostprobe gefällig? Bitte sehr: „Wenn du Musik hörst, gibt's so verschiedene Lieder!“ Stimmt.

Wem das Ganze gefällt, der kann am Mittwochabend wieder RTL einschalten - dann gibt es die nächste Folge DSDS. Und dann dürften wir auch die ersten schwer vom Schicksal getroffenen Talente sehen (zu Hause geschlagen oder unheilbar krank) - denn die gab's am Samstag noch gar nicht, obwohl sie doch dazugehören wie Dieter Bohlen...

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