Kaum Essen, kein Koffein, dafür Gluthitze und Zickenterror - das Dschungelcamp setzt den Kandidaten ganz schön zu. Und bei Olivia Jones (43) kommen auf einmal ganz andere Seiten zum Vorschein ...
Hamburgs sympathische Drag-Queen reiste zwar mit Schminkköfferchen in die australische Wildnis, doch vom Gesamtkunstwerk "Olivia Jones" blättert im Dschungel trotzdem der Lack.
Zottelperücke statt sorgsam toupierter Mähne, Behelfsmascara statt Rundum-Makeup: Erst zwei Tage sind vergangen, da enthüllt der Dschungel schon, wie viel Oliver Knöbel (Olivias echter Name) tatsächlich in der Jones steckt.
Olivia nahm's schon bei der Spontananreise ins Camp mit Humor: "Ich wollte meine Perücke noch waschen, jetzt habe ich einen Müffelmopp auf! Es hat noch gar nicht angefangen und ich rieche schon wie ein Biber. Und meinen Bauch konnte ich auch nicht mehr rasieren.“
Und auch mit Biber-Odor und Bauch-Pelz: Die Kiez-Königin hat sich als unangefochtene "Camp-Muddi" etabliert - und auch ungeschminkt das Zeug zur Dschungel-Queen. (ej)
"Mutig, sich zu zeigen"
Gaby Knaak (52), Kassiererin aus Lurup: „Olivia sieht nicht schön aus. Aber ich finde es mutig, dass sie sich so in der Öffentlichkeit zeigt. Ich glaube, durch das Dschungelcamp werden ihre Kiez-Führungen auch außerhalb Hamburgs noch berühmter.“
Foto: Patrick Sun