Nach elf Tagen Dschungel liegen die Nerven blank. Fernab von Zivilisation, weichen Betten und Prosecco-Partys bröckeln die Fassaden der Urwald-Promis.
„Jetzt zeigen sie ihr wahres Gesicht“, sagt Dschungel-Checkerin Sarah Knappik. „Vor allem bei Rocco fällt langsam die Maske.“ Nachdem der Ochsenknecht-Sohn schon am zweiten Tag knallhart mit Papa Uwe abrechnete, schien klar: Da ist nichts mehr zu retten. Rocco gab sich sauer, wütend, enttäuscht – und schien vom angeblich herzlosen Vater nichts mehr wissen zu wollen.
Im Gespräch mit Vincent nun ganz andere Töne: Eigentlich würde sich der Schauspieler doch gern mit seinem Papa versöhnen. „Ganz klar, langsam kann er nichts mehr vorspielen“, glaubt Sarah. „Jetzt kommt im Dschungel sein wahres Ich zum Vorschein, er wird endlich mal ehrlich.“
Sie kennt sich aus mit ekligen Snacks, glibbrigen Prüfungen und bitterbösen Busch-Streitereien: Sarah Knappik überlebte das Dschungelcamp 2011, die aktuelle Staffel verfolgt sie gemütlich vorm Fernseher. Für uns kommentiert die 25-Jährige die Ereignisse im australischen Promi-Urwald: „Sarah Knappiks Dschungel-Check“ – regelmäßig bei MOPO.DE!
Klingt soweit gut – aber war Rocco vielleicht etwas zu ehrlich? „Was denkt der sich denn, da so private Alkoholgeschichten auszupacken?“, fragt Sarah fassungslos. „Vor Millionen Zuschauern! Ich könnte den Uwe verstehen, wenn er nix mehr von Rocco wissen will.“ Sarah ist sicher: Seine Chance auf Versöhnung hat der Camper versaut – aber für die RTL-Show könnte seine Offenheit helfen.
„Der ist langsam echter Kandidat fürs Finale“, glaubt die Ex-Camperin. „Er wird authentisch und zieht die Prüfungen ohne Gejammer durch. Außerdem verbreitet er nicht so schlechte Laune wie viele andere.“
Und er will den Titel – ganz im Gegensatz zu Kugelblitz Ailton, der nur noch jammert und am liebsten ganz schnell nach Hause würde. „Wenn er keinen Bock mehr hat, soll er doch einfach abhauen“, sagt Sarah. „Aber dafür ist Ailton offenbar zu feige. Auszusteigen ist auch ein harter Schritt. Das muss man sich erstmal trauen.“ Doch Ailton bleibt – und hofft weiter darauf, dass die Zuschauer sein „Leiden“ schnell beenden.