Digital
Informationen zu Smartphones, Apps und anderen digitalen Trends

Empfehlen | Drucken | Kontakt Datum: 

Verbraucher erleichtert: Neues Gesetz soll Abzocke verhindern

Die Bundesregierung hat ein neues Gesetz beschlossen, welches kuriose Mahnungen und Abzocke entgegen wirken soll.
Die Bundesregierung hat ein neues Gesetz beschlossen, welches kuriose Mahnungen und Abzocke entgegen wirken soll.
Foto: dpa

Berlin - Fiese Deals im Internet, völlig überteuerte Abmahnungen, Telefon-Abofallen – viele Verbraucher kennen das. Jetzt ist Schluss damit: Die Bundesregierung hat ein  Gesetz gegen  solche Abzocke beschlossen. Die Knackpunkte:

Abofallen am Telefon:  Unerwünschte Telefonwerbung ist zwar verboten, trotzdem beschweren sich immer wieder Verbraucher darüber. Oftmals wird sogar behauptet, man habe einen kostenpflichtigen Vertrag abgeschlossen. Häufig geht’s  um eine Teilnahme an Gewinnspielen. Verträge über Gewinnspiel-Dienste sollen daher künftig nur noch gelten, wenn sie schriftlich abgeschlossen wurden. Zudem darf die Bundesnetzagentur statt bisher 50000 künftig bis zu 300000 Euro hohe Bußgelder verhängen.

Dubiose Inkasso-Methoden: 99 Prozent aller Beschwerden über unseriöse Inkassomethoden sind laut Verbraucherschützern berechtigt. Um Inkassofirmen, die für untergeschobene Verträge aus Telefonwerbung und Gewinnspielwerbung  abkassieren wollen,  zu stoppen,  müssen diese künftig ganz detailliert angeben,  wofür genau sie  kassieren wollen. Dubiose Firmen werden  mehr überwacht, Strafen erhöht.

Abmahn-Wahnsinn: 4,3 Millionen Deutsche, die älter als 14 sind, wurden bereits mindestens einmal wegen Urheberrechtsverletzungen im Internet abgemahnt. Ein unerlaubt runtergeladenes Musikstück oder Video reicht dafür. Daraus hat sich für gierige Anwälte eine regelrechte Abmahn-Abzocke entwickelt. Künftig dürfen Anwälte privaten Internetnutzern, die erstmals eine Urheberrechtsverletzung begehen, maximal 155,30 Euro in Rechnung stellen. Bisher wurden oft viel höhere  Beträge gefordert.

Gleich geht s weiter: Bitte einfach kurz die Frage zum Spot beantworten.

comments powered by Disqus
Weitere Meldungen Digital
Erst im kommenden Jahr sollen „WhatsApp“-Kunden auch telefonieren können.

Schlechte Nachrichten für „WhatsApp“-Kunden: Die eigentlich noch für dieses Jahr geplante Einführung des Telefonie-Features wird verschoben. Erst im kommenden Jahr sollen Nutzer das neue Extra bekommen.   mehr...

Youtube denkt über einen bezahlten Abo-Dienst nach.

Die Google-Videoplattform YouTube denkt über einen bezahlten Abo-Dienst nach. Dadurch soll die Werbung zu Beginn eines jeden Videoclips verschwinden.  mehr...

Das iPad Air 2 gibt es jetzt in drei Farben – Grau, Silber und Gold – und in drei Speichergrößen. Erweiterbar ist der Speicher nicht.

Noch mehr Power, noch dünneres Gehäuse, noch besserer Bildschirm: Mit neuen Leistungsrekorden soll Apples iPad Air 2 den lahmenden Tablet-Markt in Schwung bringen. Die MOPO hat den Touchscreen-Rechner getestet.  mehr...