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Trotz Smartphone-Boom: Geringe Nachfrage: Apple ordert weniger iPhone-Bauteile

Zur Markteinführung verkaufte sich das iPhone 5 noch glänzend - jetzt ist die Nachfrage eingebrochen.
Zur Markteinführung verkaufte sich das iPhone 5 noch glänzend - jetzt ist die Nachfrage eingebrochen.
 Foto: dpa

Der Smartphone-Markt boomt weiterhin ungebremst, doch Apple hat offenbar Probleme: Laut einem Bericht des „Wall Street Journal“ hat das Unternehmen aus Cupertino die Bestellungen von Bauteilen für sein neues iPhone 5 wegen niedrigerer Nachfrage deutlich zurückgefahren.

Für das laufende Quartal sollen nur halb so viele Bildschirme geordert worden sein wie ursprünglich vorgesehen, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Insider. Auch die Bestellmengen anderer Komponenten seien zurückgefahren worden.

Berichte über niedrigere Apple-Bestellungen tauchen zwar immer wieder auf, haben häufig aber wenig zu bedeuten: Zum Teil werden die Aufträge manchmal nur umgeschichtet, zum anderen können gleichzeitig schon Komponenten für neue Modelle bestellt werden.

Dieses Mal nannten die Quellen des „Wall Street Journal“ als Grund für den Rückgang aber die schwächer als erwartet ausgefallene Nachfrage.

Die Zahlen für das Weihnachtsgeschäft, die Apple am 23. Januar vorlegt, werden jetzt noch spannender. Bisher war erwartet worden, dass der Konzern mit dem iPhone 5 seine Position am Smartphone-Markt deutlich verbessern kann.

Offenbar hängt der Absatzrückgang des teuren iPhones auch mit dem Erfolg von Samsung zusammen: Im letzten Quartal hatte der Rivale und Marktführer den Abstand auf Apple stark vergrößern können und mit seiner Galaxy-Reihe einen Rekord-Gewinn einfahren können. Bereits im dritten Quartal 2012 kam fast jedes dritte weltweit verkaufte Smartphone von Samsung, während Apple auf einen Marktanteil von rund 15 Prozent kam.

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