QR-Code

So witzig kann ein Barcode aussehen

Foto: Hersteller

Strichcode kennen Sie: Das sind die schwarz-weißen Balken auf Verpackungen, mit Hilfe derer Kassierer des Preis einscannen. Ihre Nachfolger heißen QR-Codes: Die kann jeder mit dem Smartphone auslesen und seit neuestem gibt's die auch in verrückten Designs.

Waren, Ersatzteile, Briefe, Plakate, Zeitschriften oder die Bahnfahrkarte - nichts scheint mehr vor den sogenannten 2D-Codes sicher zu sein. Denn in solchen Rastern lassen sich im Gegensatz zu Strichcodes umfangreiche Informationen wie Text oder Internetadressen speichern. Ein Kamerahandy genügt, um 2D-Codes auszulesen (zum Beispiel mit dieser iPhone-App).

Neben Links auf Internetseiten, Downloads, Geoinformationen oder Social-Network-Profilen ist es zum Beispiel auch interessant, einen Code mit den eigenen Kontaktdaten auf seine Visitenkarte zu drucken. Das spart unterwegs Tipparbeit auf der Handytastatur.

Witzig designte Würfel-Codes

Bildergalerie ( 17 Bilder )

Und wer besonders kreativ ist, spielt mit den Elementen der Matrix. Das Besondere an QR-Codes ist nämlich deren Robustheit: Im Gegensatz zum klassischen Strichcode, können die Daten des QR-Code auch dann noch ausgelesen werden, wenn bis zu 30 Prozent des Codes zerstört sind. Das hat Grafiker zu außergewöhnlichen Designs inspiriert.

Das Technik-Blog Mashable stellte kürzlich eine Sammlung zusammen, darunter: Eine Bierfirma legte die Elemente des Würfels mit Kronkorken nach, die Luxusmarke Louis Vuitton versteckt ihr weltbekanntes Logo im Code und beim Facebook-Spiel Farmville gibt es sogar ein Gemüsebeet im QR-Code-Design. Wir zeigen die ungewöhnlichen Entwürfe in unserer Bildergalerie.

TIPP: Wer selbst QR- oder DataMatrix-Codes erstellen will, kann dies zum Beispiel kostenlos unter invx.com tun. Einen QR-Code der aktuell aufgerufenen Internetseite fertigt das Firefox-Add-on Mobile Barcoder an. Um 2D-Codes unterwegs mit dem Kamerahandy erfassen zu können, gibt es viele kostenlose kleine Applikationen.

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Datum:  29.7.2011
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