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Prozess um Streamingportal: Knapp vier Jahre Haft für Kino.to-Programmierer

Der Angeklagte Bastian P. sitzt neben seinem Anwalt Rubert Schmid im Gerichtssaal im Landgericht in Leipzig.
Der Angeklagte Bastian P. sitzt neben seinem Anwalt Rubert Schmid im Gerichtssaal im Landgericht in Leipzig.
 Foto: dpa

Der Chef-Programmierer des illegalen Filmportals Kino.to ist zu drei Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt worden.

Das Landgericht Leipzig sprach den 29-Jährigen am Mittwoch der massenhaften Verletzung des Urheberrechts schuldig.

Das inzwischen geschlossene Portal Kino.to
Das inzwischen geschlossene Portal Kino.to
 Foto: dapd

Der Programmierer aus Hamburg hatte zum Prozessauftakt am 30. März eingeräumt, die Infrastruktur hinter der Website von Anfang an programmiert zu haben. Das Geständnis legten die Richter zu seinen Gunsten aus. Die Generalstaatsanwaltschaft hatte vier Jahre und zwei Monate Gefängnis gefordert, die Verteidigung lediglich ein „angemessenes Strafmaß“.

Der 29-Jährige sitzt seit vergangenem Jahr in U-Haft. Kino.to wurde von den Behörden gesperrt. Über die vom Angeklagten programmierte Seite waren 135.000 raubkopierte Filme, Serien und Dokumentationen zu erreichen, die bei sogenannten Filehostern lagerten.

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