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Predigen in 140 Zeichen: Papst Benedikt ist jetzt bei Twitter

Die Twitter-Seite des Papstes: Noch keine Nachricht, aber schon 690 Follower.
Die Twitter-Seite des Papstes: Noch keine Nachricht, aber schon 690 Follower.
 Foto: Screenshot

Göttlichen Segen gibt es bald auch in 140 Zeichen: Papst Benedikt XVI. ist jetzt beim Kurznachrichten-Dienst Twitter angemeldet.

Neben dem englischsprachigen Konto „@pontifex“ gibt es sieben weitere in anderen Sprachen, darunter „@pontifex_de“ auf Deutsch. Die Echtheit der Accounts wurde am Montag von Twitter und dem Vatikan bestätigt.

Bis zur ersten Twitter-Botschaft des Papstes werden allerdings noch einige Tage vergehen. Benedikt werde seinen ersten Tweet am 12. Dezember verschicken und dann auch auf Twitter-Fragen antworten, kündigte der Betreiber des Dienstes an. Bis dahin könne man die Fragen mit dem Schlagwort „#AskPontifex“ versehen über den Kurzmitteilungsdienst einsenden.

Die Botschaften sollen vom Pontifex höchst selbst verfasst werden. „Alle Tweets des Papstes sind die Worte des Papstes“, erklärte der Medienberater des vatikanischen Staatssekretariats, Greg Burke. Warum man es nicht stattdessen mit Facebook versuche, erklärte Burke auch: „Twitter ist der leichtere Weg für die Botschaft des Papstes.“

Benedikt dürfte viel zu tun bekommen. Der 85-Jährige wolle seine Tweets jedenfalls auch mit Nichtgläubigen teilen, diskutieren und einen Dialog anregen. Das hält der Vatikan zu der neuen Medienaktivität fest.

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