Auch schon an Apples Sprachassistentin Siri gescheitert? Das muss nicht sein, denn die Software ist prinzipiell genial. Man muss nur wissen, wie man mit ihr umgeht. Wir geben Tipps.
Wer sein iPhone 4S austestet, will oft erstmal Spaß haben und versucht, Apples Sprachassistentin mit schlüpfrigen Fragen aus der Reserve zu locken. Doch Siri bleibt stets höflich. Dann kommen die einfachen Fragen, die man aus der Werbung kennt nach Wetter, Kinoprogramm oder Börsennachrichten. Das klappt meist sehr gut. Erst im dritten Anlauf versucht man aus Siri auch einen tatsächlichen Nutzen zu ziehen – und das ist schon etwas schwieriger.
Leidgeplagte Siri-Nutzer kennen eine Siri-Antwort zu Genüge: „Entschuldigung, das habe ich leider nicht ganz verstanden.“ Dann kommt das große Rätselraten: Wie formuliere ich die Frage so um, dass mein Telefon mich versteht? Wer ein paar Tipps und Tricks kennt, wird künftig schneller zum Ziel kommen.
Siri kann zum Beispiel lernen, die Kontakte des Nutzers in Beziehung zu ihm zu setzen. Wer befiehlt: „Ruf meinen Freund an“, erhält die Nachfrage nach dessen Namen. Gibt es mehrere Personen des gleichen Namens, erfragt das Programm, welche Person die richtige ist und holt sich anschließend die Bestätigung zur Speicherung der Beziehung. Wer seinen Kontakten ohnehin Etiketten wie „Chef“, „Oma“ oder „Mama“ hinzugefügt hat, kann schneller auf diese Funktion zurückgreifen.
Oder Satz- und Sonderzeichen: Die kennt das Programm ebenfalls. Es setzt sie nicht automatisch ein, aber man kann diese mitdiktieren durch Kommandos wie beispielsweise „Absatz setzen“, „Komma einfügen“, „Klammeraffe“ oder „Smiley-Gesicht“.
Wie Siri auf Facebook und Twitter zugreifen kann, Freunde findet oder Fehler korrigiert, verraten wir in der Bildergalerie.
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