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Foto-Anwendungen: Was Instagram & Co. alles können

Foto: dpa

Mehr als zwei Milliarden Bilder knipsen die Deutschen jeden Monat. Aber wohin mit all den Bildern? Anwendungen im Netz werden immer wichtiger, das zeigt Facebooks milliardenschwere Instagram-Deal. Wir stellen die beliebtesten Foto-Dienste vor.

Mit dem Vormarsch der Smartphones ist es so einfach wie noch nie geworden, Fotos immer und von überall miteinander zu teilen. Dem Dienst Instagram, der jetzt für eine Milliarde Dollar von Facebook gekauft wurde, gelang es in nur zwei Jahren, eine starke Position in diesem Markt zu erobern. Zu dem Erfolgsgeheimnissen gehören eine extrem einfache Bedienung und die Möglichkeit, Fotos mit Farbfiltern aufzupeppen.

Das Prinzip von Instagram erinnert an den Kurznachrichtendienst Twitter, nur dass es hier ausschließlich um Bilder geht. Man kann den Foto-Strom anderer Nutzer abonnieren und die eigenen Bilder entweder allen oder nur einem ausgewählten Bekanntenkreis zugänglich machen. Auf Wunsch können die Fotos mit Ortsmarkierungen und Schlagwörtern versehen werden. Bislang konnte Instagram rund 30 Millionen Nutzer gewinnen, wobei der Dienst bis vor kurzen nur als iPhone-App existierte.

Die beiden Instagram-Gründer Kevin Systrom und Mike Krieger tasteten sich allmählich zu dem heutigen Instagram-Konzept durch. Erst probierten sie ihr Glück mit einer App Namens Burbn, die das Hochladen von Bildern mit einer Check-In-Funktion kombinierte. Es zeigte sich jedoch, dass die Burbn-Nutzer vor allem auf das Teilen von Fotos aus waren. Deshalb wagten sie nach mehreren Monaten Entwicklung im September 2010 einen Neustart mit Instagram. Nach drei Monaten hatte der Dienst eine Million Nutzer, nach einem Jahr zehn Millionen. Vergangene Woche kamen allein mit dem Start der Android-App auf einen Schlag eine weitere Million Anwender dazu.

Fotos bearbeiten, speichern oder veröffentlichen, das kann nicht nur Instagram. Wir zeigen die beliebtesten Foto-Anwendungen im Netz - in unserer Bildergalerie (oben).

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