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Empfehlen | Drucken | Kontakt Datum: 12.1.2013

Facebook-Experiment: 100 Dollar für Nachricht an Mark Zuckerberg

Der Beweis: Der Nutzer wird gefragt, ob er die Nachricht für 100 Dollar direkt an die Inbox von Zuckerberg schicken möchte.
Der Beweis: Der Nutzer wird gefragt, ob er die Nachricht für 100 Dollar direkt an die Inbox von Zuckerberg schicken möchte.
Foto: Facebook

Sie wollen, dass Ihre Facebook-Nachricht prominent im Postfach von Mark Zuckerberg landet? Das könnte ganz schön teuer werden. 100 Dollar sollten nun einige User zahlen, die dem Gründer des sozialen Netzwerks ein paar Zeilen schreiben wollten, berichtet das Technologie-Blog „Mashable“.

Facebook hat das inzwischen bestätigt. Im Zuge eines Experiments mit bezahlten Nachrichten werde diese hohe Preismarke getestet. „Wir probieren einige extreme Preise aus, um zu sehen, was funktioniert, um Spam-Nachrichten herauszufiltern“, erklärte Facebook dem Online-Dienst.

Facebook hatte den Test mit bezahlten Nachrichten an Personen, die nicht zum Freundeskreis eines Nutzers gehören, im Dezember gestartet. Zwar können Nutzer bereits an Menschen schreiben, mit denen sie auf Facebook noch nicht in Verbindung stehen. Diese Nachrichten landen jedoch nicht im selben Bereich wie Notizen an Freunde und Bekannte. Stattdessen wandern sie in einen Unterordner „Sonstiges“, wo sie oft übersehen werden.

Die bezahlten Botschaften hingegen gehen ins Haupt-Postfach eines Facebook-Mitglieds. Als Ausgangspreis wurde damals ein Dollar pro Nachricht genannt, zugleich wollte Facebook aber auch mit anderen Beträgen experimentieren. Um ungewollte Spam-Botschaften zu vermeiden, ist die Zahl solcher Nachrichten in dem Probelauf auf eine pro Woche reduziert. Unternehmen können nicht an dem Test teilnehmen.

Facebook sucht derzeit nach neuen Einnahmequellen, auch weil sein Verkauf von Werbung auf den von vielen genutzten mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets erst am Anfang steht.

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