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DAVID ROZEHNAL Der schlechteste Verteidiger der Liga

Er gehört zu den Typen, denen man niemals etwas Schlechtes wünschen würde. Kaum anzunehmen, dass David Rozehnal Feinde hat. Stets höflich, immer ruhig und bedacht - wer mag ihn nicht? Doch Zahlen sind mitunter brutal - und drücken eine bittere Lage der Fakten aus: Der HSV-Tscheche ist der zurzeit schwächste Verteidiger der Liga (siehe Statistik).



Ganze 51,64 Prozent seiner Duelle gewann der 29-Jährige. Ein erschütternder Wert. Seine Kollegen Joris Mathijsen (62,2) und Jerome Boateng (61,6) weisen deutlich bessere Bilanzen auf. Was ist nur los mit Rozehnal, der vor der Saison für fünf Millionen Euro von Lazio Rom kam und 60 Länderspiele auf dem Buckel hat? Woran hapert es?



Zuletzt legte er den Mainzern am Sonnabend das 1:1 auf. "Fehler passieren nun mal", sagt der Innenverteidiger. Er sieht einen Mix aus Problemen, der ihm den Start erschwerte. "Meine Familie ist immer noch nicht da. Weil ich so spät gewechselt habe, hatte ich zudem wenig Zeit, mich zu integrieren." Klar, er erwartet mehr von sich - wie auch Bruno Labbadia. "Wir sind im ständigen Austausch", so der Trainer. "David hat noch nicht die Stabilität, die wir uns erhoffen. Aber ihm fehlten auch drei, vier Wochen Integrationszeit."



Nach der Winterpause soll alles besser werden. Ehefrau Petra und Sohn Luka (zwei Jahre alt) ziehen zu ihm in das dann fertig renovierte Appartement. "Diese Freude am Privaten wird mir helfen, alles andere positiver zu sehen", sagt Rozehnal. "Ich sehe das als Neustart für mich."